/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Grüne Energie ist saubere Energie

Kreuzlingen – Mit dem aktuellen Thema «Green Energy is the Clean Energy» beschäftigte sich die 4. Klasse der Kantonsschule Kreuzlingen in der Technikwoche «Energiewende 2018». (Text: Fabian Gubler)

Kantischüler beim Bau der Brennstoffzelle. (Bild: zvg)

Wie viel Energie braucht die Schweiz? Oder welches sind die wichtigsten Energieträger? Auf diese Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler keine fertigen Antworten, doch in den verschiedenen Workshops während der Woche, konnten sie die Fragen beantworten. Beim Projekt «Brennstoffzelle» war das Ziel, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass es möglich ist, Batterien zum Beispiel durch Brennstoffzellen zu ersetzen. Zuerst gab es einen Vortrag von Betreuer Mathias Bosshardt über die Nutzung von Brennstoffzellenautos, deren Vorteilen, Problemen und Gefahren. Danach wurde das Gelernte gleich in Form eines Modells vor faszinierten Schülern präsentiert. Am Schluss durfte selbst Hand angelegt werden und im Physiklabor wurden eifrig eigene Brennstoffzellen gebaut.

Nach einem lehrreichen Postenlauf machte sich die Gruppe von Beat Trachsler daran, ihre eigenen, möglichst effektiven, Windräder zu konstruieren. So wurde nach der Mittagspause fleissig gezeichnet, geschnitten und geschliffen. Die Konstruktionen mussten sich dann in einem Windkanal gegeneinander behaupten, wobei das Windrad, das am meisten Spannung produzierte, zum Sieger gekürt wurde. Die Gruppe von Witold Ming beschäftigte sich mit dem Bauen eines Hauses, das möglichst nachhaltig und energiesparend sein sollte. Dazu standen die Materialien Karton, Plexiglas, Papier, Plastikbehälter und Metallscheiben zur Verfügung. Am Nachmittag wurden die Architekturprojekte der Schüler einem Härtetest unterzogen. In brütender Hitze zwischen dem B- und C-Gebäude sollten die Bauwerke möglichst kühl bleiben und die dazugehörenden Wasserbecken möglichst heiss werden. Die Schüler mit der grössten Differenz trugen dann den Sieg davon.

Beim Projekt «Mintyboost» gab es nicht nur viel zu lernen, sondern die Teilnehmenden wurden  gefordert. Zusammen mit Christina Eichentopf bauten sie einen mobilen Energiespeicher, auch Powerbank genannt. Das Spezielle dabei ist, dass dieser Speicher mit Sonnenenergie betrieben wird. Die Schüler des Projekts «Korona Mini», betreut von Lorenz Stäheli, hatten sich zum Ziel gesetzt, ein durch Solarenergie betriebenes Boot zu bauen. Am Anfang erstellten sie ein grobes Konzept und testeten verschiedene Motoren und Solarzellen, um die beste Lösung auszuwählen. Emsig formten die Schüler dann den Schiffskörper aus Styropor mithilfe von heissem Draht und Messern. Dazu bauten sie eine Platte mit Solarzellen, die später auf das Boot befestigt wurden. Der Workshop hatte vor allem ein Ziel: Am Wettbewerb für solarbetriebene Modellboote der HTWG im Juli teilnehmen zu können.

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