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Diebe trieben ihr Unwesen im Konstanzer Hafen

Konstanz – In der Nacht von Samstag, 12. Mai, auf Sonntag, 13. Mai, wurden im Yachthafen Konstanz an der Seestrasse insgesamt drei Boote von unbekannten Tätern betreten und durchsucht. Vor allem an Alkohol und Bargeld zeigten sie interesse.

Ein Bootsbesitzer konnte die Diebe in die Flucht schlagen. (Bild: archiv)

Nach Sachlage ist davon auszugehen, dass sich die Täter zumindest auf einem Boot länger aufgehalten und dort insbesondere alkoholische Getränke konsumiert und beim Verlassen der Boote diverse Alkoholika entwendet hatten. Von Zeugen wurden zwei männliche Personen beobachtet, die im Zusammenhang mit der Tat stehen dürften. Einer der Täter dürfte nach der Tatausführung einen Rucksack getragen haben, der ebenfalls entwendet wurde. Die  Wasserschutzpolizei bittet darum, dass sich insbesondere Spaziergänger melden, denen auf der Seestrasse nachts oder in den frühen Morgenstunden zwei männliche Personen aufgefallen sind, die möglicherweise Getränke konsumierten oder mit sich trugen. Weiter bittet die Wasserschutzpolizei darum, dass sich möglicherweise weitere Bootsbesitzer melden, bei denen die Täter an Bord waren.

In der Nacht vom Montag, 14. Mai, auf Dienstag, 15. Mai, kam es zu weiteren Vorfällen im BSB Hafen Konstanz an der dortigen Ostmole. Dort wurden von den vermutlich gleichen Tätern mindestens elf Sportboote angegangen und nach Wertsachen und Alkoholika durchsucht. Auf mindestens zwei Sportbooten haben die Täter auch übernachtet, möglicherweise schon in der Nacht vom Sonntag auf Montag. Ebenso haben sich die Täter längere Zeit auf verschiedenen Sportbooten aufgehalten und dort ebenfalls Alkohol konsumiert und Bekleidungsgegenstände, einen Laptop und Bargeld entwendet. Auf einem Boot übernachtete ein Bootsbesitzer, der sein Boot unmittelbar zuvor eingewassert hatte. Als die beiden Täter gegen 23.10 Uhr an Bord
dieses Motorbootes gingen überraschte sie der beherzte Bootseigentümer und es kam zu einem Handgemenge, in deren Verlauf einer der Täter über Bord fiel und schwimmend flüchtete, während sein Mittäter sofort von Bord und über die Ostmole in Richtung Sealife
rannte. Ein Grossteil des Diebesgutes, welches die Täter in Säcken und Taschen zum Abtransport bereit gelegt hatten, konnte sichergestellt werden. Den gesamten Diebstahlsschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 3000 Euro, der Gesamtsachschaden dürfte sich auf 2000 bis 3000 Euro belaufen.

Die beiden männlichen Täter konnten von den Zeugen wie folgt
beschrieben werden:

20 bis 24 Jahre alt, ca. 175 bis 180 cm gross und schlank, beide Täter unterhielten sich beim an Bordsteigen in einer nicht definierbaren Sprache. Der «Schwimmer» hatte kurze, dunkle Haare und trug eine Jacke. Möglicherweise ist dieser Mann auf der Flucht insbesondere durch seine nasse Kleidung (Montag, 14. Mai, nach 23.10 Uhr) aufgefallen.

Nach Einschätzung der Polizei ist mit weiteren gleichgelagerten Delikten zu rechnen. Die Bootsbesitzer werden deswegen gebeten, verdächtige Wahrnehmungen oder Personen, die sich im Hafen oder im Bereich der Bootsliegeplätze verdächtig verhalten, umgehend der Polizei mitzuteilen, im Bedarfsfall auch über Notruf 110. Weiter rät die Polizei, Wertgegenstände nicht an Bord zu belassen und längere Abwesenheiten mit den Liegeplatznachbarn oder  Vereinsmitgliedern abzustimmen.

Die Wasserschutzpolizei bittet um sachdienliche Hinweise jeglicher Art unter der Telefonnummer +49 7531 5902 100 oder auch per E-Mail unter KONSTANZ.WSPST.ERMD@polizei.bwl.

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