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Frau nach Frontalkollision verstorben

Scherzingen – Nach einer Frontalkollision zweier Personenwagen verstarb am Sonntag in Scherzingen eine 66-jährige Frau auf der Unfallstelle. Drei Personen mussten mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Bei der Frontalkollision in Scherzingen kam eine Frau ums Leben, drei Personen wurden schwer verletzt. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Ein 67-jähriger Lenker fuhr kurz vor 13 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Seestrasse Richtung Kreuzlingen. Gemäss Angaben von Auskunftspersonen gegenüber der Kantonspolizei Thurgau fiel der Lenker bereits bei der Fahrt durch Scherzingen durch eine aggressive Fahrweise und überhöhte Geschwindigkeit auf. Vor der Verzweigung «Scheidweg» erhöhte der Lenker das Tempo weiter und versuchte auf der Abbiegespur ein anderes Fahrzeug links zu überholen. Danach kollidierte das Fahrzeug mit dem Verkehrsteiler und einem Kandelaber, wurde abgehoben und auf die Gegenfahrbahn katapultiert. Dort kollidierte das Auto frontal mit einem korrekt entgegen kommenden Personenwagen, der aus Kreuzlingen Richtung Romanshorn unterwegs war, überschlug sich und kam auf der Seite liegend zum Stillstand.

Bei der Frontalkollision wurden die Lenker und ihre Beifahrerinnen sehr schwer verletzt, die Beifahrerin im unfallverursachenden Fahrzeug erlag noch auf der Unfallstelle ihren Verletzungen. Der 67-jährige Unfallverursacher wurde vom Rettungsdienst ins nahegelegene Spital gebracht, die beiden 58- respektive 55-jährigen Unfallopfer aus dem anderen Auto mussten durch die Rega und einen deutschen Rettungshubschrauber hospitalisiert werden. An den beiden Autos entstand Totalschaden von rund 80’000 Franken, der Sachschaden an Strasseneinrichtungen und an einem Verteiler der Swisscom dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.

Zur Sicherung der Spuren am Unfallort kamen Spezialisten des Kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen wurde beim Unfallverursacher eine Blut- und Urinprobe durchgeführt. Die Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen befreite die eingeklemmten Unfallopfer aus den Fahrzeugen, die Feuerwehr Münteröl9ingen leitete den Verkehr grossräumig um. Die Seestrasse blieb während der Unfallaufnahme und für Aufräum- und Reinigungsarbeiten durch das Kantonale Tiefbauamt für mehrere Stunden gesperrt.

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