/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

KAPO verdient sich goldene Nase

Leserbrief – Nichts gegen die KAPO, die machen ihre Arbeit vom Feinsten, absolvieren ihren alltäglichen Trott, verhaften tatverdächtige Einbrecher und büssen falsch oder zu schnell fahrende oder betrunkene AutofahrerInnen. (Hubert Hofmann, Kreuzlingen)

(Bild: archiv)

Doch jetzt haben sie eine neue Einnahmequelle ausgemacht, mit der man echt viel Kohle generieren kann: das Karussell in Kreuzlingen! Im Fünfminutentakt verpassten sie heute zu viert Bussen (ich war Zeuge), jedesmal 100 Franken, an Vehikel fahrende Idioten, denen man den Fahrausweis entziehen sollte, da sie die neue Kreuzlinger Regelung des Boulevards missachten und komplett ignorieren. Die meisten waren Einheimische, die gegen die neue Verkehrsregelung mit Tat und Exempel protestierten. Fazit: eine Busse von 100 Franken.

Verbotstafeln haben scheinbar nur noch eine dezent-schwache Wirkung auf die AutofahrerInnen, im Extremfall kann man sie sogar demontieren, umkehren oder wie am Eingang an der Sonnenstrasse dem Wind überlassen. Was ich mir bei meinem alltäglichen Rundgang überlegt habe: Soll ich bei zukünftigen Polizeikontrollen rund um das Karussell beim Schuhgeschäft Haberer oder vor der Tankstelle Coop Patrouille stehen und 20 Franken einkassieren, damit die «blinden» AutofahrerInnen nur einen Bruchteil der Busse bezahlen müssen! Das Moos würde ich nicht der KAPO überweisen, sondern auf ein Konto für zusätzliche Tiefgaragenparkplätze im neuen Stadthaus.

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