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Erlebnisreise Apulien

Kreuzlingen / Apulien – Die diesjährige Apulienreise, organisiert und geleitet vom Verein Städtepartnerschaften, musste doppelt geführt werden. Fast 50 Teilnehmer, lernten in zwei aufeinander folgenden Wochen vor und nach Pfingsten die Natur, die Kultur und die kulinarischen Vorzüge dieser Region kennen

Rund 50 Teilnehmer genossen die Apulienreise des Vereins Städtepartnerschaften. (Bild: zvg)

Nach zwei Tagen Rundreise im Gargano mit seinen fantastischen Klippen, Buchten und Wäldern konnten die Reisegruppen das Castel del Monte bewundern, die «Krone» Apuliens. Die achteckige Festung liess im 13. Jahrhundert der Staufenkaiser Friedrich II. erbauen. Seinen Namen findet man fast in jedem grösseren Ort in Apulien. Ebenfalls auf Schritt und Tritt stösst man auf Zeugen der byzantinischen, orientalischen, griechischen, römischen und normannischen Kultur und Architektur.

Besuch der Partnerstadt
Selbstverständlich ist ein Besuch in der Partnerstadt Cisternino ein wichtiger Programmteil. Zum herzlichen Empfang gehört jedes Mal auch ein vorzügliches Nachtessen, zu dem auch der Sindaco erscheint. Sehr beliebt und unverzichtbar ist ein Besuch der Trulli-Stadt Alberobello mit den «Zipfelmützendächern», sodann die Marktbegehung in einem nahe gelegenen Städtchen, und natürlich auch Erholungspausen an der Adria.

Lecce
Eine ausgedehnte, spannende Führung durch die Provinzhauptstadt zeigte deren reichhaltige Geschichte auf. Bleibenden Eindruck hinterliessen das römische Amphitheater, die Paläste und Kirchen in üppigem Barock, prachtvolle Fassaden und Höfe, eine pulsierende Stadt voller Touristen und Studenten.

Kochkurs in der Masseria
Wenn die Reiseteilnehmer von ihrer Unterkunft, einer Masseria nahe Fasano, erzählen, geraten sie ins Schwärmen. Die grosszügige altehrwürdige Hofanlage ist innen modern und komfortabel ausgestattet. Der weite Park mit Pool ist beliebter Treffpunkt, nicht nur zur Apérozeit. Zu jeder Reise gehört auch ein Kochkurs mit anschliessendem Mahl. Dieses Jahr wurden Taralli gebacken sowie Foccachia und Panzerotti kreiert. Überhaupt die Küche Apuliens – sie allein wäre eine Reise wert. Die jeweilige Vorspeisenparade bietet ein Highlight nach dem andern, einfach unwiderstehlich!

Landschaft
Wer schon einmal in der Abendsonne das Valle d’Itria durchfahren hat, wird das Farbenspiel nie mehr vergessen: Die weissen Kalksteinhäuser strahlen beinahe blendend aus der roten Erde hervor, flankiert vom silbernen Grün der Olivenbäume und dem intensiven Gelb der Getreidefelder – am Horizont die blaue Kulisse des Meeres und des Abendhimmels. Kein Wunder ist die Nachfrage nach diesen Themenreisen ungebrochen gross, es gibt eine Reihe Stammgäste, die von dieser reizenden Region und ihren offenen Menschen nicht genug bekommen. Viele wollen wider hinfliegen und fragen bereits nach den nächsten Reiseterminen.

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