/// Rubrik: Kultur | Topaktuell

Sibylle Elam: «Es soll dort sehr gut sein»

Gottlieben – Am Freitag, 15. Juni, 20 Uhr, kommt die Autorin Sibylle Elam ins Bodmanhaus mit ihrem Buch: Es soll dort sehr gut sein.

Sibylle Elam kommt ins Bodmanhaus. (Bild: Lee Li)

«Es soll dort sehr gut sein» – wenn man den Titel liest und weiss, dass es sich bei «dort» um Theresienstadt handelt, bricht es einem das Herz. Die Grosseltern wollen ihre erwachsene Tochter, die seit 1937 in der Schweiz lebt und nichts für sie tun kann, nicht noch mehr beunruhigen. Die Journalistin Sibylle Elam fand nach dem Tod ihrer Eltern die Briefe der Grosseltern und filtert daraus und aus eigener Erinnerung diese eindrückliche Familiengeschichte. Sie realisiert, wie viel verschwiegen und verdrängt wurde, und sie setzt die verlorene Geschichte ihrer Familie Stück für Stück, Brief um Brief wieder zusammen.

Sibylle Elam, geboren 1947 in Zürich, arbeitete als Journalistin für verschiedene Medien, unter anderem für die WOZ Die Wochenzeitung. Später war sie Gewerkschaftssekretärin beim VPOD. Einige Jahre lebte sie in Israel. Sibylle Elam ist Mitglied bei der Jüdischen Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina. Sie lebt in Rüti im Zürcher Oberland.

Der Eintritt kostet zehn Franken, für Gäste in Ausbildung kostet es fünf Franken, Ermässigter Eintrittspreis ist acht Franken für Mitglieder der ‹Freunde und Freundinnen des Bodmanhauses›

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