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Bronze für Röösli und Stahlberg im Doppelzweier

Rudern – Am World Rowing Cup II in Linz-Ottensheim standen die Schweizer ganz oben auf dem Treppchen. Mit ihrem Sieg im Fraueneiner baute Jeannine Gmelin ihre Führung im Ruder-Weltcup weiter aus und wird in drei Wochen auf dem Luzerner Rotsee erneut die «Femme à battre» sein. Roman Röösli und Nico Stahlberg erkämpften sich im Doppelzweier Bronze.

Roman Röösli und Nico Stahlberg ruderten sich auf den dritten Platz. (Bild: Detlev Seyb)

Um 50 Hundertstelsekunden konnten Röösli / Stahlberg die zum Schluss stark aufkommenden Neuseeländer auf Distanz halten und sich hinter den Booten aus Grossbritannien und Deutschland den dritten Rang sichern. «Natürlich sahen wir die Neuseeländer in unseren Augenwinkeln näherkommen. Aber wir sahen auch, dass die vor uns liegenden Deutschen wieder in unsere Reichweite kamen», lachte Roman Röösli. Stahlberg wie auch Röösli haben an die Regattastrecke in Linz-Ottensheim, wo nächstes Jahr die WM stattfindet, nur die besten Erinnerungen. «2013 wurden wir hier im Doppelvierer gemeinsam mit Augustin Maillefer und Barnabé Delarze U23-Weltmeister.» Für Röösli bedeutet die Bronzemedaille nach Silber im Skiff vor drei Wochen in Belgrad schon der zweite Podestplatz an zwei Weltcupstarts. In welchem Boot und in welcher Besetzung Roman Röösli und Nico Stahlberg beim dritten Weltcup auf dem Luzerner Rotsee an den Start gehen werden, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

Im hochkarätigen Final des Leichtgewichtsdoppelzweiers vermochten sich einzig die Italienerinnen bald mal leicht abzusetzen. Die restlichen Boote unter anderem auch Frédérique Rol / Patricia Merz und die rumänischen Weltmeisterinnen kämpften Bug an Bug bis zur Ziellinie. Genau die Rumäninnen waren es dann aber, die ihren Bug zwei Hundertstelsekunden vor Merz / Rol über die Ziellinie schoben und sich hinter den Niederlanden den letzten Podestplatz sicherten. Mit der heutigen Leistung platzierten sich Merz / Rol mitten in der Weltelite mit minimalstem Zeitverlust. Sie zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind und der Aufbau stimmt.

Der fünfte Schlussrang war es für die Frauen im Doppelzweier der offenen Kategorie mit Valérie Rosset und Pascale Walker. In einem Final, in dem das neuseeländische Siegerboot das Feld von ganz hinten aufrollte, konnten die beiden nicht in die Medaillenvergabe eingreifen. Indessen ist die Qualifikation für den A-Final eine deutliche Steigerung gegenüber dem B-Final und gesamthaften 7. Rang vor drei Wochen in Belgrad. Für beide war es die erste Finalqualifikation auf Stufe Weltcup.

Nachdem Julian Müller und Andri Struzina den A-Final wegen eines rudertechnischen Malheurs gestern verpasst hatten, zeigten sie mit ihrem Sieg im heutigen B-Final die richtige Reaktion. Die beiden setzten sich vom Start weg an die Spitze, vermochten den Rhythmus und das Tempo hoch zu halten, kämpften Bord an Bord gegen die hartnäckigen Dänen und verteidigten ihre Spitzenposition mit einem Vorsprung von 16 Hundertstelsekunden bis über die Ziellinie. Dieser Sieg bedeutet insgesamt der 7. Rang beim Weltcup im Leichtgewichtsdoppelzweier.

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