/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Zum Glockenstreit in Kreuzlingen

Leserbrief – Meiner Meinung nach haben es die verantwortlichen der Evangelischen Kirchgemeinde Kreuzlingen verpasst, zeitnah mit Katholisch Kreuzlingen die Lautstärke des nächtlichen Glockenschlages zu reduzieren! (Emil Bügler, Dotnacht)

(Bild: archiv)

Technisch gesehen gibt es dafür keine Ausreden, höchstens einen Gesichtsverlust, weil man es unterlassen hat. Ich selber bin ein ausgewiesener Liebhaber, was das Schlagen und Läuten von Glocken angeht, mich stört aber wenn man Glaubt, dass Glocken eine für den christlichen Glauben wichtige Funktion haben. Ich bin 53 Jahre lang Mitglied der evangelischen Landeskirche, noch nie hat ein Pfarrer oder Pfarrerin mit mir ein persönliches Gespräch gesucht, die Verkündigung des Wort Gottes ausserhalb den Kirchenmauern ist heute ein Tabu Thema. Es scheint als ob man meint mit dem Schlagen und Läuten der Glocken könne man sich das sparen! Genau dies mangelnde Fürsorge ist mit ein Grund, dass viele Menschen der Kirche den Rücken zu drehen! Schaut man dann noch auf die Zahl der Konformierten und die der verstorbenen Gemeindeglieder, dann ist es eine Frage der Zeit, bis für die Evangelische Landeskirche selber die Totenglocke läutet, was dann auch den Streit um das Schlagen und Läuten der Glocken beenden wird!

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.