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Grösste Schweizer Sportboot-Regatta vor Kreuzlingen

Segeln – Mit 46 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war das «Lake Constance Battle» beim Yacht Club Kreuzlingen die grösste Schweizer Regatta der J70 Sportboote.

Das Team Jurmo RCO segelte auf den 3. Range. (Bild: zvg)

Der Gesamtsieg ging mit drei gewonnenen Wettfahrten an das Team von Veith Hemmeter vom Bayerischen Yacht Club aus München. Auf Platz zwei folgte die Crew um Dennis Mehlig vom Württembergischen Yacht Club vor dem besten Schweizer Team mit Stefan Seger, Jürg Aeschlimann, Elianne Böhni, Matthias Fahrni und Karin Nordstroem vom Regatta Club Oberhofen am Thunersee. Die Crew vom Regatta Club Bodensee erreichte den fünften Rang.

Ein stattliches Feld der schnellen J-70 Sportboote war am Wochenende vom 30. Juni bis 1. Juli beim Yacht Club Kreuzlingen zu Gast. Die Wetterprognosen hatten perfekte Sommertage und ideale Windbedingungen mit Bise vorhergesagt. Nur die Bise liess leider auf sich warten. Am Samstag konnte mangels Wind keine Wettfahrt gesegelt werden und erst als die Boote um 19 Uhr wieder im Hafen lagen, blies der Nordost-Wind über den See.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Yacht Club Kreuzlingen aber bereits zum Seglerfest in sein idyllisches Clubhaus eingeladen, Gastfreundschaft und Kameradschaft unter Seglern werden beim YC Kreuzlingen grossgeschrieben. Die Seglerinnen und Segler wurden für die fehlenden Wettkämpfe mit einem unvergesslich schönen Sommerabend entschädigt.

Am Sonntag sollte die Bise nun endlich rechtzeitig zum Start wieder über den See blasen. Leider wieder eine Fehlprognose. Trotzdem konnte der erfahrene Regattaleiter Felix Somm, bei schwacher lokaler Thermik, drei Leichtwindregatten durchführen. Alle drei Wettfahrten wurden überlegen von der «Susanoo» mit Crew Veith Hemmeter, Theresa Hemmeter, Bastian Henning und Ferdinand Gerz gewonnen, die damit unangefochtene Gesamtsieger wurden. Mit einem zweiten, einem dritten und einem zwölften Laufplatz belegten Dennis Mehlig, Yannick Hafner, Lukas Ammon und Marvin Frisch den zweiten Rang.

Das dichtgedrängte Feld der 46 Booten am Start. (Bild: zvg)

Der Kampf um Rang drei war eng. Gleich drei Schweizer Boote, Team Seger RCO Thunersee, Team Sprecher SC Enge Zürich und Team Flessati vom Regattaclub Bodensee hatten nach drei Wettfahrten Punktegleichstand. Dank einem dritten Platz in der letzten Wettfahrt, besser als die Platzierung der Konkurrenten, erreichte das Team Seger, Aeschlimann, Böhni, Fahrni, Nordstroem vom Thunersee den 3. Rang.

Die ersehnte Bise blies dann zur Preisverteilung wieder kräftig über den Bodensee. Trotzdem war es ein gelungenes Regattawochenende mit einem Favoritensieg. Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer.

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