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Horgen gleicht die Serie aus

Wasserball – Am Samstagabend fand in Horgen das zweite Playoff Halbfinalspiel zwischen dem SC Kreuzlingen und dem SC Horgen statt. Eine äusserst hart geführte Partie geht mit 6:3 an die Gastgeber, welche damit die Serie zum 1:1 auszugleichen vermochten. Die Zürcher kamen damit zum ersten Sieg aus bisher fünf Spielen gegen den SCK.

Der Einzug ins Final gestaltet sich als schwieriger als gedacht. (Archivbild: Mario Gaccioli)

Der Spielverlauf hätte spannender nicht sein können. Nach einem mehr oder weniger ausgeglichenen ersten Viertel und einem Stand von 1:1 folgte die grosse Show des Horgener Torwarts. Immer wieder erarbeiteten sich die Thurgauer gute Chancen, kamen oft ins Überzahlspiel und liessen den Ball insgesamt gut zirkulieren. Bei der Chancenauswertung hingegen zeigten sie sich mit ganz viel Luft nach oben. Luka Petricevic im Tor des Erzrivalen machte zwar einen sehr sauberen Job, insgesamt kamen von den Kreuzlinger Akteuren aber auch zu ungefährliche, fast blutleere Abschlüsse. In der Verteidigung standen die Ostschweizer zwar solide, konnten damit aber ihre desolaten Abschlussversuche nicht wettmachen. Es kam, weil die Thurgauer ihre Angriffsspiel auch im Verlauf des Spiels nicht verbessern konnten, also wie es kommen musste; der SC Horgen holte sich einen schlussendlich verdienten 6:3 Sieg, und verhindert damit das Break des SCK in der Halbfinalserie.

«Wir haben heute leider nicht gezeigt, was wir können», meinte Trainer Benjamin Redder nach der Partie, «eigentlich könne wir mit der Verteidigung zufrieden sein, mit sechs Gegentoren kann man ein Spiel gewinnen, aber im Angriff, dort brauchen wir mehr Feuer, mehr Selbstbewusstsein». Dem aufmerksamen Zuschauer wird er damit aus der Seele sprechen. Dass aber die Serie nicht mehr gewonnen werden kann, damit rechnet beim SCK keiner. Die Stimmung im Team sei «für den Moment frustriert, aber bereit, am Dienstag stärker denn je zurückzukommen» lassen die Athleten verlauten.

Am Dienstagabend um 20.30 Uhr geht es in der Best-of-Five Serie weiter mit dem dritten Spiel, dann wieder im Kreuzlinger Hörnli. Die Ostschweizer werden Alles daran setzen, vor heimischem Publikum in der Serie wieder vorzulegen.

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