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Bäuerliche Berufe gefragter denn je

Salenstein – 76 Landwirte und Landwirtinnen EFZ sowie vier Agrarpraktiker EBA wurden für das erfolgreiche Bestehen der Lehrabschlussprüfung gefeiert. (Text: Mario Tosato)

EBA Absolventen (Eidg. Berufsattest): v.l. Andreas Hollenstein, Damian Schweizer, Marco Giger, Tesfu Adhanom. (BIld: zvg)

Lukas Maurer, Präsident der Berufsbildungskommission des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft, freute sich über die rund 450 Besucherinnen und Besucher die den 76 Landwirte und Landwirtinnen EFZ und vier Agrarpraktiker EBA, welche die Lehrabschlussprüfung mit Erfolg bestanden haben, die Ehre erwiesen. Wegen Platzmangel wurde die diesjährige Schlussfeier mit rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Mehrzweckhalle des BBZ Arenenberg in die Mehrzweckhalle Salenstein verlegt.

Bei der Ausbildung muss vieles richtig gemacht werden
Ruedi Huber, Leiter Bildung/Stellvertretender Direktor am BBZ Arenenberg, stellte fest, dass die Erziehung und die Ausbildung von jungen Menschen, viel mit der Gemeinsamkeit auf dem Bauernhof zu tun habe. So müsse man bei der Ausbildung von jungen Menschen ganz viel richtig machen, damit die Ausbildung erfolgreich werde. Bei der Ausbildung von jungen Menschen könne der Verlust der Motivation, Krankheiten oder Unfalle dazu führen, dass die «Ausbildungsernte» nicht eingefahren werden könne, betonte Huber. Wenn einem dies richtig bewusst werde, dass Weizenkörner und Milch, aber auch erfolgreich ausgebildete junge Menschen keine Selbstverständlichkeit sei, schätze man das Erreichte noch viel mehr.

Gratulation zu den guten Resultaten
In seiner Ansprache lobte Nationalrat Hansjörg Brunner, Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes, den grossen Einsatz und die guten Prüfungsergebnisse der Landwirtinnen und Landwirte sowie der Agrarpraktiker. Er gab der Freude Ausdruck mit welcher Motivation, mit welcher Willenskraft und Begeisterung junge Leute für ihre Berufe einstehen. «Mit ihren erfolgreichen Abschlüssen garantieren sie für den Forstbestand ihrer Branche», sagte Hansjörg Brunner. «Sie garantieren auch dafür, dass uns allen, auch in Zukunft das hohe Niveau der Thurgauer Wirtschaft und unsere überdurchschnittliche Lebensqualität erhalten bleiben.» Hansjörg Brunner forderte die jungen Leute auf, an sich zu glauben, die eigenen Stärken und den eigenen Willen einzusetzen. «Mit einem gesunden Selbstvertrauen und einem ständigen Bekenntnis zu bester Qualität werden sie ihren Weg erfolgreich gehen», so Brunner.

Chefexperte lobte die ausgezeichneten Resultate
Christoph Baumgartner (Chefexperte Landwirtschaft und Agrarpraktiker) freute sich über die ausgezeichneten Resultate der jungen Landwirtinnen und Landwirte sowie der Agrarpraktiker. Er dankte allen Lehrmeistern, ÜK-Instruktoren, Lehrkräften und den Lehrmeisterfamilien herzlich, wie sie die Absolventinnen und Absolventen auf ihrem Ausbildungsweg begleiteten und an das Ziel herangeführt haben. Der Chefexperte gratulierte sämtlichen erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten zum Abschluss Landwirt/Landwirtinnen mit eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ und Agrarpraktiker EBA und wünscht ihnen alles Gute auf dem weiteren Lebensweg.

Verleihung des Förderpreises
Der Abschluss der Schlussfeier bildete die Verleihung des Förderpreises der Stiftung für Jugendförderung Thurgau. Martin Briner, Stiftung für Jugendförderung und Hanspeter Keller, BBZ Arenenberg, ehrten Adrian Irminger für seine Arbeit «Verantwortung im Klimawandel auf den landwirtschaftlichen Betrieben» mit einem Diplom und 400 Franken. Fritz Lorenz durfte für seine Arbeit «Geschichte im Tägermoos» ein Diplom und 300 Franken entgegen nehmen.

 

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