/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Komische Regelungen

Leserbrief – Der Entscheid des Stadtrats die Versuchsphase der Verkehrsführung auf dem Boulevard aufzuheben wird angezweifelt, weil Stadtrat Beringer bei der Entscheidungsfindung nicht in den Ausstand getreten ist. (Roger Cotting, Kreuzlingen)

(Bild: archiv)

Er habe sich auf die Seite des Gewerbes gestellt und profitiere als Inhaber eines Geschäftes am Boulevard persönlich von diesem Entscheid. Dazu sind zwei Dinge zu bedenken. Erstens ging es bei der Beurteilung nicht um seinen persönlichen Vorteil, sondern um die Betroffenheit einer ganzen Strasse mit vielen anliegenden Geschäftsinhaber und deren Arbeitnehmer. So gesehen hätte auch Dorena Raggenbass in den Ausstand treten müssen, da sie im Bodanquartier wohnt und auch persönlich betroffen ist. Zweitens müsste bei einer solch engen Auslegung der Ausstandsregelung öfters jemand der Stadträte in den Ausstand treten, weil bei vielen Geschäften eine persönliche Betroffenheit vorliegt, wie zum Beispiel bei der Aufwertung des Zentrums Kurzrickenbach, wo Stadtrat Zülle Liegenschaftsbesitzer ist.  Solche politischen Machtkämpfe dienen doch der ganzen Sache nichts. Nötig ist eine schnelle pragmatische Lösung, welche für alle Betroffenen akzeptabel ist.

 

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