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Goalgetter zurück beim FCK

Fussball – Insgesamt 15 Neuzugänge hat der FC Kreuzlingen verpflichtet. Nach einer mit Verletzungspech geschlagenen Rückrunde haben die Grün-Weissen nun ein starkes Team für die neue Saison, darunter Andi Qerfozi, der Torschützenkönig der Saison 14/15. Er spielte ein Jahr lang in der U21 der Grasshoppers.

Mittelstürmer Andi Qerfozi machte im Dress des FCK stets eine gute Figur. (Bild: zvg)

«Wir haben ein gutes Kader mit vielen Spielern aus Deutschland, aber auch hier aus der Region», beschreibt Trainer Kürsat Ortancioglu seine fast komplett neu aufgestellte Mannschaft. Und gibt deswegen einen Leitspruch aus, den FCK-Anhänger in den vergangenen Jahren schon öfter hören mussten: «Wir wollen vorne angreifen, aber das Team muss erst zusammenwachsen, die Laufwege und Automatismen erarbeite werden. Wenn die Spieler zusammengefunden haben, dann sehe ich starkes Potential.»

13 Mannschaften warten in der 2. Liga Interregional darauf, von den Hafenstädtern besiegt zu werden, darunter Absteiger FC Seuzach und der vom Fanzine «Hafetschutter» als Favorit gewertete FC Uzwil. Saisonziel ist ein Platz unter den ersten Drei. Der Plan von Trainer Ortancioglu: «Wir halten den Ball in der Hinrunde flach. Als eingespieltes Team können wir dann in der Rückrunde richtig loslegen.»

In der vergangenen Saison mussten die Grün-Weissen in der Rückrunde wegen Verletzungen mit einem dünnen Kader antreten. Die Auswirkungen zeigen sich noch heute: Mittelfeld-Spieler Nico Auer muss wahrscheinlich operiert werden; die Nummer 5, Lucian Dodes, fällt voraussichtlich die ganze Vorrunde aus; Abwehrspieler Lenny Wulf muss einen Kreuzbandriss kurieren. Wenig Auswahl beim Einsatzplan zu haben, das soll nicht wieder passieren. Es sei darum wichtig, ein grosses Kader zu haben, so der Coach. Auch, weil man vor Verletzungen nie sicher sei: «Selcuk Tidim wurde beim Vorbereitungsspiel in Gossau umgehauen», berichtet Ortancioglu über den jüngsten Ausfall.

Auch aus anderen Gründen hielt die Vorbereitungsphase des FCK Licht und Schatten bereit. Gegen die U21-Teams von St.Gallen (0:6) und Winterthur (0:5) blieben die Grün-Weissen chancenlos. Dafür gewann das Team das letzte Vorbereitungsspiel gegen den langjährigen Konkurrenten Freienbach mit 3:2. Mittelstürmer Qerfozi zeigte hier einen Vorgeschmack auf die kommenden Saisonspiele: Er schoss ein Tor selbst und bereitete eins vor.

Team trainierte hart
«Jeder Sieg gibt Selbstvertrauen», erklärt der FCK-Coach die Auswirkungen solcher Spiele auf die Stimmung im Team. «Aber die ist sowieso schon gut. Die Jungs haben in letzter Zeit vier Mal die Woche trainiert, dazu kamen dann eines oder mehrere Spiele am Wochenende.»

Levin Nay kommt vom eigenen Nachwuchs in die 1. Mannschaft. (Bild: zvg)

In der Meisterschaft hat Ortancioglu nun die Qual der Wahl – wenn das Verletzungspech nicht weitergeht. Neben starken Spielern von deutschen Vereinen wie dem FC Singen oder dem SC Pfullendorf wurden die Scouts unter anderem beim FC Wil fündig und verpflichteten Torwart Jim Freid, der schon in der Challenge League den Kasten dicht hielt. Dem direkten Konkurrenten Uzwil warben sie Abwehrspieler Shahin Faridonpur ab. Marvin Meresi und Gino Ballarini stiessen vom FC Gossau zum FCK. Und natürlich Levin Nay aus der eigenen Jugend, der nun fix zum Kader der 1. Mannschaft gehört.

Saisonstart am Sonntag
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase freut man sich beim FC Kreuzlingen auf den Saisonstart. Begonnen wird am Sonntga, 12. August, um 14.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FC Uster. Am Fantastical-Sonntag ist die Zufahrt ins Hafenareal offen und normalerweise sind für die Autofahrer rund um die Bodensee Arena auch genügend Parkplätze vorhanden.

C-Jugend-Trainer gesucht
Vom FCK-Nachwuchs berichtete Paul Nay. Ihn freut es besonders, dass die B-Jugend in der höchsten Spielklasse spielt und dass Eigengewächse in die 1. Mannschaft nachrücken können. «Junge Spieler haben beim FCK gute Perspektiven», erklärte Nay. «Zeigt jemand Talent, wird das bemerkt.» Da es keine zweiten Mannschaften bei den Jugendteams gibt – das wäre auch aus Kapazitätsgründen auch gar nicht möglich – sei der Konkurrenzdruck hoch. Für jungen Spieler, die hochkommen wollen, ist das gut», so der FCK-Nachwuchschef. Aktuell sucht der Verein einen Trainer für die C-Junioren. Trainiert wird drei Mal die Woche, von 18 bis 19.30 Uhr.

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Ein Gedanke zu „Goalgetter zurück beim FCK

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