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«Ich bin die Mutter eines Terroristen»

Konstanz – Nach einer erfolgreichen Inszenierung des Stücks «Ich bin die Mutter eines Terroristen», wird es am kommenden Wochenende am Samstag und Sonntag, 19. und 20. August, 20 Uhr, im Gewölbekeller in Konstanz erneut gespielt.

Das Stück «Ich bin die Mutter eines Terroristen» kommt im September erneut auf die Bühne. (Bild: zvg)

Das Stück basiert auf dem Monolog « GAS – Plädoyer einer verurteilten Mutter» des belgischen Autors Tom Lanoye.  Nach einem verheerenden Anschlag im Herzen von Europa meldet sich die Mutter des getöteten Terroristen zu Wort. Wir treffen sie an einem geheimen Ort, an den sie vor den Nachstellungen der Presse und aus Angst vor der Rache der Opfer geflüchtet ist. Sie spricht über ihren Sohn, ihr Verhältnis zu ihm, ihre Zweifel, ihre Wut, auch ihre. Selbstzweifel. Der Tod ihres Sohnes und seine Tat, die sie in keinem Augenblick gut heisst oder beschönigt, hat ihr den Boden unter den Füssen weggerissen. Sie redet sich ihren Schmerz von der Seele, seltsam gefasst, nicht ohne die Gesellschaft, in der sie lebt, zu hinterfragen.
Zusatzaufführungen:
Konstanz: Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstrasse 43, Gewölbekeller, 19. und 20. September, jeweils 20 Uhr, Radolfzell: ZellerKultur, Fürstenbergstrasse 7, 21. und 22. September, jeweils 20 Uhr

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