/// Rubrik: Kultur | Topaktuell

Saisoneröffnung im Bodmanhaus

Gottlieben – Am Freitag, 17. August, 20 Uhr, liest Nora Gomringer Texte von Dorothy Parker im Bodmanhaus. Sabine Dörlemann erzählt, wie das Buch entstand.

Nora Gomringer liest die Texte von Dorothy Parker im Bodmanhaus. (Bild: Judith Kinit)

«Denn mein Herz ist frisch gebrochen» – zum 50. Todestag der grossen amerikanischen Dichterin Dorothy Parker legte Ulrich Blumenbach eine neue deutsche Übersetzung im Dörlemann-Verlag vor. Dorothy Parker verkörpert alles, was man gemeinhin mit New York in Verbindung bringt: Rastlosigkeit und Moderne, Esprit und Erfolg, aber auch Härte, Grausamkeit und Einsamkeit. Dorothy Parker ist die New Yorker Schriftstellerin schlechthin. Dorothy Parkers Gedichte sind stets ein Zusammenspiel aus Witz und Melancholie, aus Trauer und Scherz, aus Pathos und Spott. Ebenso wie ihre Erzählungen zeichnet sich ihre Lyrik durch einen charakteristischen Mix aus Selbstmitleid und Zynismus aus. Ein Abgleiten in Kitsch vermeidet sie durch Schnoddrigkeit und Ironie. (Buchcover)

Wer Nora Gomringer beim Lesen dieser Gedichte zuhört ist sofort verzaubert. Wie macht sie das bloss? Und wie schafft es Sabine Dörlemann, immer wieder an Texte zu kommen, die uns treffen wie Amors Pfeil? Freuen Sie sich auf die Antworten im Bodmanhaus. Nora Gomringer ist Schweizerin und Deutsche, lebt in Bamberg. Sie schreibt unter anderem Gedichte und Sprechtexte, dreht kleine Poesiefilme, arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern, Grafikern und Verlegern zusammen. Sie kuratierte die Frauenfelder Lyriktage (2013), Mexiko Stadt «Poesie en Voz Alta» (2016) und Teile des «Schamrock Festivals der Dichterinnen» (2017). Radio und Feuilleton sind ihr lieb und teuer, eben wie alle Projekte, die sie antreibt.

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