/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Kiffer bei der 400-Meter-Bahn

Leserbrief – Eigentlich wäre ja alles gut, denn wir (Lauf-)Sportler haben mit der Sportanlage Burgerfeld in Kreuzlingen eine 400 Meter Bahn, mit der wir uns wirklich glücklich schätzen können. Top Qualität, neu aufgebaut, und das 24 Stunden und sieben Tage die Woche gratis. (Markus Tress)

(Symbolbild: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Klar gilt es manchmal Rücksicht zu nehmen, denn schliesslich nutzen Schulen und Sportvereine die Anlage ebenso wie Hobby- und Freizeitsportler. Aber die Rücksicht nehme ich gerne, schliesslich sind wir ja alle Sportler. Was mir aber nicht in den Kopf will, und anscheinend stört sich daran auch niemand, sind die jugendlichen Kiffer. Ich bin nicht häufig auf der 400 Meter Bahn unterwegs, circa einmal die Woche zum Intervall-Training. Aber jedes mal hängen irgendwo rund um die Tartanbahn Jugendliche ab, und kiffen.

Und wer schonmal auf einer oder mehreren Stadionrunden «alles gegeben» hat weiss, wie sehr der Gestank alle 400 Meter regelrecht zum Kotzen ist. Und es stört sich augenscheinlich niemand daran.Weiter sind häufig Sportvereine mit Kindern und Teenagern samt Trainern da. Egal, der Kiff-Gestank zieht durch das 400 Meter-Rund. Leichtathleten, Ball-Sportler, und so weiter. keinen stört es oder keiner hat den Mut etwas zu sagen. Auf der anderen Seite der Strasse hätte es den grossen Seeburg Park, dahin könnten sich die Kiffer ja verziehen. Aber nein, tagtäglich werden Sportler, sowie Kinder und Jugendliche belästigt.Ist das Gelände nicht in der Verantwortung der Stadtpolizei, das Kiffen zu unterbinden? Oder haben die am Abend um 19 Uhr bereits Feierabend? Meiner Meinung nach haben die kiffenden Individuen auf einer Sportanlage nicht zu suchen. Vielleicht denken ja noch mehr Mitbürger wie ich.

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5 thoughts on “Kiffer bei der 400-Meter-Bahn

  1. Ruedi Anderegg

    Und ab etwa 22 Uhr sind sie dann im Belevue-Park entweder am Bach oder am Sitzplatz bei Gartenstrasse 6 und schnorren da bis 4 Uhr morgens. Ausserdem hinterlassen sie auch eine Riesensauerei!
    Der eine oder andere Kontrollgang durch die Polizei würde da schon helfen….

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  2. Beat Strunk

    Kiffer-Terror in Kreuzlingen (und Betteln/Littering!)! Her mit zusätzlichen Kameras und Patrouillen! Überwachungsdrohnen könnten den Park überfliegen. Melden sie Bedarf, könnte die Polizei das Gebiet unter Mithilfe der neuen „Sick-Curity“ von entsprechenden Individuen säubern. Wer nicht mindestens ein Kleinkind oder SeniorIn an der Hand führt, wird weggewiesen oder in Gewahrsam genommen. Hunde geben ein Minus, also ein Kind plus ein Hund gleich NULL. Velos geben einen halben Punkt Abzug. Ausser E-Bikes, die korrekt auf dem mit der App bezahlten Velo-Parkplatz warten (anschaffen!).

    :-D

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  3. Bruno Neidhart

    Es stellt sich die Frage, warum denn einige Jugendliche (oder sind es bereits viele?) öfter kiffen und u.a. „bis 4 Uhr morgens“ (Ruedi Anderegg) abhängen. „Polizei“, „Kameras“, „Überwachungsdrohnen“ usw. (Beat Strunk) könnten hier definitiv keine Antworten auf ein Phänomen liefern, das sich selbst in Kleinstädten eingenistet hat. Wer kennt die Antwort auf diese gesellschaftliche Fragestellung, auf diese Herausforderung? Welche elementaren Prozesse könnten hier zugrunde liegen? Sind sie beherrsch- und ev. korrigierbar? Wenn ja: Welche nachhaltigen kommunalen/gesellschaftlichen Konzepte könnten dazu positiv einwirken? Sie hätten schliesslich an den Wurzeln des monierten Zustandsbildes zu beginnen. Auswüchse sind lediglich ein äusseres Zeichen. Dass da und dort ein (öffentliches) Störungspotential vorliegen kann, ist jedoch durchaus verständlich und wäre wohl vorerst durch administrative Massnahmen einer Stadt einigermassen zu lenken. Der Kern der Geschichte hat allerdings eine viel grössere gesellschaftliche Tiefe und Dimension und ist beileibe nicht nur ein Kreuzlinger Phänomen, wird zudem kontrovers diskutiert!

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  4. SmokeyJoe

    Etwa 250’000 Menschen rauchen Cannabis in der Schweiz. Das sollte man also besser heute als morgen legalisieren. Für Erwachsene. Mit den Jugendlichen, über die ihr euch empört, solltet ihr vielleicht einfach mal das Gespräch suchen.

    Peace!

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