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Replik auf Leserbrief «Ausstand notwendig»

Leserbrief – Liebe Barbara Hummel, wir beide, wie weitere vier RPK-Mitglieder und zwei Suppleanten der Schulbehörde Kreuzlingen wurden von der Kreuzlinger Bevölkerung in einer stillen Wahl gewählt. (Jost Rüegg, Kreuzlingen)

(Bild: archiv)

Dass sich nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) zur Verfügung stellten und es deshalb zu keiner Ausmarchung gekommen ist, kann man bedauern, tut hier aber nichts zur Sache. Stille Wahlen gibt es in der Schweiz auch bei Gemeinderatswahlen, Kantonsratswahlen und Nationalratswahlen. Die oben erwähnten RPK-Mitglieder sind somit von den Kreuzlinger Stimmbürgern gewählt oder eben akzeptiert worden. Dies im Gegensatz zum Vizepräsidenten der Oberstufenbehörde Michael Thurau, der von Bottighofen aus und von Amtes wegen in der Schulbehörde Kreuzlingen sitzt. Nur weil ich mich in dieser «traurigen Geschichte», das sind Deine Worte, etwas mehr als andere engagiert habe, stehen mir in der RPK nicht weniger Einsichtsrechte zu, als jedem andern RPK-Mitglied. Einigkeit herrschte in dieser Angelegenheit zwischen uns beiden von Beginn an, dass es ausserhalb der RPK eine unabhängige Untersuchungskommission (uUK) braucht. Und das ist bei unserem Leserbrief-Disput entscheidend.

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One thought on “Replik auf Leserbrief «Ausstand notwendig»

  1. Barbara Hummel, Kreuzlingen

    Lieber Jost Rüegg
    Einer kleinen Berichtigung bedarf es schon noch. Michael Thurau wurde – wie wir zwei auch – zumindest vom Kreuzlinger Volk „akzeptiert“, wie du es ausdrückst. Dass der Schulpräsident von Bottighofen von Amtes wegen Einsitz in die Schulbehörde nimmt, steht in Art. 12 Abs. 2 der Gemeindeordnung Oberstufe. Die Gemeindeordnung wird übrigens von der Stimmbürgerschaft genehmigt… Dein „grösseres“ Engagement in dieser Sache in allen Ehren, es ist aber doch ziemlich einseitig. Keiner wird dir abnehmen, dass du in dieser Sache neutral sein kannst.

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