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Es geht um die Apfelkrone

Thurgau – Herbtszeit ist Apfelzeit. An der Wega wird die Krone der Thurgauer Apfelkönigin an eine neue Amtsträgerin weitergegeben. Die 21-jährige Sabrina Keller aus Ermatingen und die 22-jährige Céline Laager aus Oberhofen repräsentieren den Bezirk Kreuzlingen im Kampf um den Titel.

Sabrina Keller aus Ermatingen ist Studentin und arbeitet zur Zeit als Lehrervertretung in Frasnacht. (Bild: zvg)

Was bewegte Sie, an der Wahl zur Thurgauer Apfelkönigin teilzunehmen?
Sabrina Keller: Ich habe eine ehemalige Apfelkönigin mit dem bedruckten Auto gesehen und bin so überhaupt auf die Idee gekommen. Aber meine Mutter hat mir gesagt, ich solle mitmachen, als Hobbyimkerin hätte ich sicher gute Chancen.

Céline Laager: Für mich ist es ein Mädchentraum, denn die Thurgauer Apfelkönigin hat mich schon früh fasziniert. Nun ist dieser Tag gekommen! Was ich besonders an der Thurgauer Apfelkönigin schätze ist, dass eine Persönlichkeit gesucht wird und nicht die perfekten Masse.

Was erhoffen Sie sich mit dem Titel? Das Amt ist nach einem Jahr wieder zu Ende?
S. K.: Ich erhoffe mir, vor allem vieles zu lernen und tolle Orte und Menschen zu sehen. Es wird ein Medientraining geben. Ich interessiere mich auch sehr für das Thema Medien und den Umgang, so kann ich sicher einiges lernen.

C. L.: Von dem kommenden Amtsjahr erhoffe ich mir, unbekannte Orte zu entdecken, Menschen kennenzulernen, an Events teilnehmen zu können. Somit erhoffe ich mir auch viel Lehrreiches und fröhliche Momente.

Wie waren die Reaktionen in Ihrem Umfeld, als Sie die Teilnahme verkündeten?
S. K.:Bisher waren alle Reaktionen positiv. Egal ob Freundeskreis der Verwandtschaft. Meine Tante hat mir sogar ein Heft mit Apfelsorten zum Auswendiglernen mitgebracht. Viele teilen mir mit, dass ich die einzige Brünette bin und deshalb etwas heraussteche.

C. L.:Es hat niemand damit gerechnet, aber alle haben sich riesig gefreut. Teilweise kommen nun auch Patienten auf mich zu und fragen nach.

Céline Laager aus Oberhofen arbeitet als Physiotherapeutin im Spital. (Bild: zvg)

Gibt es etwas, was eine Apfelkönigin unbedingt haben muss?
S. K.:Sie sollte auf jeden Fall offen und spontan sein. Deshalb wird am Wahltag auch eine Aufgabe gestellt, bei der vor allem die Spontanität gefragt wird.

C. L.:Freude am Umgang mit Menschen, an neuen Erfahrungen, an der Spontanität, an unserem Kanton, und diese auch weitergeben können.

Wie sieht Ihre Vorbereitung für die Wahl aus?
S. K.:Nicht sehr gross. Ich bin eher der spontane Typ, wenn ich mir etwas überlege und es schlussendlich nicht 100 Prozent klappt, bin ich nicht zufrieden, deshalb lasse ich mich überraschen.

C. L.:Hauptsächlich mache ich Werbung für die Wega.

Weshalb wären Sie ein gute Apfelkönigin?
S. K.:Ich bin sehr interessiert und mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich diesen Job gut machen würde. Zudem stehe ich voll und ganz hinter dieser Kandidatur.

C. L.:«An apple a day keeps the doctor away» – dann bin ich als Thurgauer Apfelkönigin im Gesundheitswesen genau richtig. Ich bin sehr offen und kommunikativ. Zudem mache ich gerne neue Erfahrungen und lerne durch herausfordernde Situationen.

Als Apfelkönigin hat man ein Jahr lang viele repräsentative Aufgaben, wie sieht es mit dem Privatleben aus?
S. K.:Wie bereits erwähnt, arbeite ich nur 60 Prozent und habe deshalb genügend Zeit. Die Apfelkönigin erwarten rund 60 Termine im Jahr. So gesehen denke ich, dass mein Alltag und Krone gut zusammenpassen könnten. Auch meine Hobbys kann ich flexibel gestalten.

C. L.:Grundsätzlich nehme ich immer eins ums andere. So gehen auch meistens alle meine Termine unter einen Hut. Da ich regelmässige Arbeitszeiten habe und in ein grosses Team eingebunden bin, sollte dies kein Problem darstellen. Und mit den restlichen Terminen ist es schlussendlich immer eine Frage der Prioritätensetzung.

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