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Gedanken zur Fair-Food-Initiative

Leserbrief – Ziel der Fair-Food-Initiative ist es, tierfreundlich, naturnah und fair produzierten Lebensmitteln einen Marktvorteil zu verschaffen. (Marion Theler, Kantonsrätin, Bottighofen)

Als Verfassungsartikel ist die Initiative doch recht offen formuliert: «Der Bund stärkt…, der Bund stellt sicher…, sorgt dafür, dass…, der Bund kann…, fördert…» Das Bundesparlament wird nach Annahme der Initiative die entsprechenden Gesetzesänderungen diskutieren und mit Sicherheit eine konsumenten- und landwirtschaftsfreundliche Umsetzung beschliessen!

Es ist deshalb absurd und zeugt vom Argumentenotstand, wenn nun Economiesuisse behauptet, Lebensmittel würden wegen Fair-Food 50 Prozent teurer. Der Bundesrat ist korrekt, wenn er verlauten lässt, dass es unseriös wäre, heute Aussagen zur Preisentwicklung zu machen, denn das sei abhängig davon, wie das Parlament die Initiative umsetze. Ich vertraue auf unser Parlament und sage ja zu Fair-Food.

 

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