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Kreuzlingen bodigt Widnau

Kreuzlingen – Gleich 3:0 schlägt der FCK den FC Widnau. Die Thurgauer überzeugen durch eine starke Verteidigungsleistung und effizienter Chancenverwertung. (Text: Nadja Müller)

Die Kreuzlinger rannten den Widmern davon. (Bild: Nadja Müller)

Beide Teams startete mit hohem Tempo in diese Partie. Vor allem in der ersten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch. Mit einem schnellen Konter nach knapp zehn Minuten, eröffnete Andi Qerfozi den Kreuzlinger Torreigen. Die Platzherren liessen sich jedoch durch den frühen Gegentreffer nicht beeindrucken und spielten mutig weiter nach vorne. Die Thurgauer überzeugten in dieser Partie durch eine solide Defensivarbeit. Auch im Zweikampf behielt die Ortancioglu-Truppe meist die Oberhand. Zum ersten Mal hatte man das Gefühl, dass eine Einheit auf dem Platz stand. Die neu zusammengewürfelte Mannschaft scheint sich gefunden zu haben. Ein Pfostenschuss der Gastgeber liess die Kreuzlinger nach knapp einer halben Stunde aufhorchen. Die Reaktion auf dem Platz folgte sogleich. Nur kurze Zeit später parierte der Widauer Keeper mit einer Glanzparade Philipp Juchlis Schuss aus kurzer Distanz. So ging es weiter munter hin und hier. Sehr zur Freude der Zuschauer, welche die tollen Aktionen immer wieder mit Zwischenapplaus belohnten. Kurz vor der Pause dribbelte sich der lauffreudige Sven Bode durch die ganze Gästeabwehr, scheiterte jedoch erneut am Widnauer Hintermann.
Die zweite Halbzeit konnte für die Kreuzlinger nicht besser starten. Erst hämmerte Qerfozi das Leder mit Hilfe des linken Postens sehenswert in die Widnauer Maschen. Wenig später tat es ihm Bode gleich und erhöhte auf 3:0. Doch nur zwei Minuten nach dem dritten Treffer folgte ein Dämpfer für die Hafenstädter. Manuel Ferrone wurde mit Gelb/Rot vorzeitig unter die Dusche geschickt. Jetzt hiess es für die Kreuzlinger mit einem Mann weniger den komfortablen Vorsprung zu verwalten – und dies immerhin noch für über eine halbe Stunde. Aber auch dies gelang den Thurgauern an diesem Tag, obwohl die Gastgeber durchaus noch zu ihren Chancen kamen. Im Abschluss waren die Rheintaler dann doch zu harmlos.

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