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SP will Schulpräsidiumswahl verschieben

Kreuzlingen – Die Schule Kreuzlingen soll den auf 25. November angesetzten Wahltermin aufs Frühjahr 2019 verschieben, fordert die Kreuzlinger SP. Sonst bleibe zu wenig Zeit, um Kandidatinnen oder Kandidaten zu finden, die René Zweifel als Schulpräsidenten beerben.

Die Kreuzlinger SP findet den Wahltermin am 25. November zu knapp. (Bild: archiv)

Diese Medienmitteilung versendete die SP am heutigen Sonntag.

«Seit dem Rücktritt von Schulpräsident René Zweifel gehen die Wogen hoch und das Thema ist zum Politikum geworden. Die SP Kreuzlingen verfolgt die Entwicklungen intensiv und ist darüber besorgt.

Der Ruf nach einer Untersuchungskommission ist verständlich und das öffentliche Informationsbedürfnis berechtigt.

Gemäss den letzten Mitteilungen aus der Presse werden deren Ergebnisse nicht in absehbarer Zeit zu erwarten sein. Zudem wird der berechtigte Persönlichkeitsschutz es nicht erlauben, die Vorgänge, die zu Zweifels Rücktritt geführt haben, öffentlich zu machen. Die aktuell in den Medien ausgetragene Skandalisierung ist für die Schule Kreuzlingen aber sicher nicht förderlich.

Der SP ist es ein grosses Anliegen, dass in der Zwischenzeit die Arbeit der amtierenden Schulbehördenmitglieder nicht behindert oder gar verunmöglicht wird. Sie haben bereits während des krankheitsbedingten Ausfalls von René Zweifel die grosse Fülle an Mehraufgaben pflichtgemäss übernommen und sich zum Wohle der Schule eingesetzt. Für dieses Engagement und die zusätzliche Mehrbelastung bedanken wir uns bei der Schulbehörde und der Schulverwaltung. Wichtig wird es für die zukünftige Arbeit der Schulbehörde sein, dass sie ein funktionierendes Krisenmanagement institutionalisiert.

Mittlerweile hat die Schule Kreuzlingen nun die Ersatzwahl für den Schulpräsidenten auf den 25. November angesetzt. Angesichts der zeitlichen Beanspruchung der verbliebenen Behördenmitglieder hat die SP Verständnis dafür. Die SP Kreuzlingen ist jedoch bei dieser Kurzfristigkeit sehr skeptisch, da diese Wahl für die Zukunft der Schule Kreuzlingen wichtig ist. Aus unserer Sicht können die Ortsparteien kein umsichtiges und fundiertes Auswahlverfahren vorbereiten und durchführen. Diesem Umstand sollte die Schule Kreuzlingen Rechnung tragen und darum den ersten Wahlgang auf das Frühjahr 2019 verschieben.»

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