/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Warum hat man daran nicht vorher gedacht?

Kreuzlingen – Die Aufregung ist gross, der Grund: Das grosses Baumfällen auf dem Schul und Campus-Gelände. (geschrieben von Elke Arndt)

Betrübte Kinder sammeln die letzten Kastanien auf.
(Bild: Elke Arndt)

«Wieso stehen hier nicht noch viel mehr Kreuzlinger/innen und sind wie wir hier betroffen, wollen etwas dagegen tun, gegen dieses massive Fällen der gesunden und grossen Bäume. Die Schüler in diesem grossen Campus und Schulen-Gebiet, brauchen doch Sauerstoff zum Lernen. Die PMS wirbt für das viele Grün um die Schulgebäude?! Ein paar wenige Menschen, haben es im Vorfeld mitbekommen. Warum nicht mehr Menschen? Die Erklärung für mich ist leicht. Das PH Erweiterungsgebäude wurde als notwendig und gut in den Campusbereich integriert beworben.
Auf dem Bauamt sagte man mir gestern, die Pläne seien ja einsehbar gewesen. Ja, dort sind für planerfahrene Augen, der eine bestehenden und die nach der Bauphase neu zu pflanzenden Jungbäume zu sehen. Die jetzt gefällten Bäume erscheinen dort nicht! Die Anreiner, Schüler und Lehrer, die ich gefragt habe, wären nie auf die Idee gekommen, dass «alle» diese herrlichen Bäume gefällt werden, nur einer war doch krank. Beim Parkplatz wurden alle Bäume gefällt um den bestehenden Parkplatz zu erweitern!. Beim Schreiberschulhaus wurden alle Bäume gefällt, weil man diesen Platz zum Bauen braucht. (nur einer stand im Baufenster) Es wird ja nachgepflanzt. Ich hoffe, das nach der Bauphase, das Geld dafür auch wirklich noch da ist?! Im Vorfeld wird meiner Meinung nach viel zu wenig darauf geschaut das die Stadt grün bleiben muss. Planer und Behörden müssen viel effektiver darauf achten. Darum bitte ich! So etwas darf nicht noch einmal passieren! Ein später leicht begrüntes Flachdach, «ist ein Tropfen auf den heissen Stein». Überall müssen die Bäume geschützt werden. Wunderschöne Kastanien, Arkazien, Nussbäume und Buchen, alle liegen gefällt da, werden dann für die Heiz-Schnetzel-Anlage am nächsten Tag zerkleiner»

 

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5 Gedanken zu „Warum hat man daran nicht vorher gedacht?

  1. H. Stenz

    Ist ja üblich dass der Kreuzlinger Bauamt alles zulässt (man soll doch nur mal die Kreuzlinger Stadtentwicklung anschauen und all die noch entstehenden hässlichen Häuser, Blöcke, Schulhäuser etc. – bspw. das baldige neue Gemeindehaus, das hässliche Haus bei der Löwenstrasse und der ganze Mist beim Besmer und Remisberg).
    Da hätte man schon längst eingreifen sollen, bei diesem Verbrechen was die da ausüben. Es gibt ja keinen der denen auf die Finger klopfen kann.

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    1. Maria Bader

      Schade, dass Kreuzlingens eifrigster Fingerklopfer Jost Rüegg anderweitig beschäftig ist. Seine kostbare Zeit, die er mit seinen vielen Einsprachen (Verkehrsregime Boulevard, notwendigen Erweiterungen im Tierpark Seeburgareal) und sein Bemühen um die Schulbehörde, aufwendet, liessen ihn die Natur vergessen. Und das als ehemaliger Präsident des WWF Bodensee/Thurgau! Da bleibt keine Zeit mehr übrig, sich für den Schutz der Natur einzusetzen. Vor 2 Jahren engagierte er sich noch für die Kastanienallee beim Schlosses Castell und suchte solange, bis er die zahnlose Schliessmundschnecke fand. Nun sind die Bäume gefallen und das Geschrei ist gross.

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      1. schiesser

        Geht’s hier eigentlich um gefällte Bäume, Jost Rüegg oder Frau Baders Fixierung auf Herrn Rüegg?
        Wenn’s um gefällte Bäume geht: Wenn im Rahmen eines Bauverfahrens Pläne aufliegen, kann man die anschauen gehen. Wenn dann dort, wo heute Bäume stehen, ein Gebäude steht, dann sollte klar sein, dass das Haus nicht um die Bäume herum gebaut werden wird. Wenn man aber verpasst hat, sich die Pläne anzuschauen und eine Einsprache zu formulieren, dann sollte man nicht hinterher auf alle anderen losgehen, sondern sich an die eigenen Nase fassen.
        Das Bauamt wiederum hat sich bei der Genehmigung von Bauvorhaben an das bestehende Recht zu halten – und wenn geplante Bauten samt Fassaden den Vorschriften entsprechen, sind sie eben zu gegehmigen. Zumal die Bewertung der Ästhetik von Häusern ja durchaus unterschiedlich ausfallen kann…
        Dann hatten doch auch hier in diesem Forum bestimmte Leute Herrn Rüegg öfter in durchaus rüdem Ton empfohlen, sich nicht mehr zu äussern. War da nicht auch Frau Bader dabei? Und jetzt beklagt Sie sich darüber, dass er der Empfehlung gefolgt ist? Fehlt ihr ein Sparringspartner?

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        1. Maria Bader

          Sehr geehrte Frau Lieselotte Schiesser, wahrscheinlich ist es ihnen entgangen, dass ich seit gut über einem Jahr keinen Kommentar mehr geschrieben habe und dieser mein erster nach langer Zeit war. Nein, ich war nicht dabei! Deshalb verwahre Ich mich gegen ihre falsche Behauptung, ich hätte mich mit „rüdem Ton“ gegen Meinungsäusserungen von Herrn Rüegg „empfohlen“. Zu guter Letzt ein Zitat von Ihnen: „Teil einer Demokratie ist es, dass man nicht nur im stillen Kämmerlein eine eigene Meinung haben, sondern diese auch öffentlich äussern darf.“ (https://www.kreuzlinger-zeitung.ch/2018/07/24/boulevard-theater-geht-weiter/#comments)

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          1. schiesser

            Sehr geehrte Frau Maria Bader, bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie in meinem Beitrag zu Unrecht der früheren Kritik an Herr Rüegg bezichtigte. Ich habe Sie (als Leserbriefschreiberin) verwechselt. Selbstverständlich dürfen und sollen Sie – wie jedeR andere auch – Ihre eigene Meinung haben und auch äussern. Aber das heisst – bei Ihnen wie bei mir -, dass andere das gleiche Recht haben. Und damit eben auch das Recht, Geäussertes zu kritisieren. Und daher auch meine Verwunderung über die – für mich seltsame – Fixierung unterschiedlicher LeserbriefschreiberInnen auf Herrn Rüegg. Die einen raten ihm nachdrücklich, sich nicht mehr zu äussern, die anderen (wie Sie) wundern sich dann ironisch, wenn er es tatsächlich nicht tut. Kommt mir irgendwie vor, als ob man eine Art „Übervater“ bräuchte, an dem man sich abarbeiten kann.

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