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Frauenturnverein Ermatingen in der Jungfrauregion

Ermatingen – Der Frauenturnverein berichtet von ihrer Reise in die Jungfrauregion.

22. Frauen des Frauenturnvereins erklommen die Berglandschaft.
(Bild: zvg)

22 wohlgelaunte Frauen fuhren mit dem Zug ins Berner Oberland. Eine Schrecksekunde gab’s bei der Ankunft in Lauterbrunnen. Eine Kuh stand auf dem Gleis und verursachte ein brüskes Bremsmanöver. Zum Glück gab’s keine ernsthaften Verletzungen.
Mit der Gondelbahn erreichten wir die Grütschalp. Auf der kurzen Wanderung zur Winteregg lachten uns Eiger, Mönch und Jungfrau bei schönstem Sonnenschein entgegen und wir konnten aus der Ferne die Strecke der Lauberhornabfahrt erkennen. Zum Mittagessen in der Gartenwirtschaft gab’s dann sogar ein Guggenkonzert der Bödeli Rasselbande Interlaken. Nach einer weiteren kurzen Wanderung, oder war’s nur ein Verdauungsspaziergang, erreichten wir Mürren.
In zwei Etappen überwanden wir mit der Seilbahn in kurzer Zeit mehr als 1300 Höhenmeter. Auf dem Schilthorn genossen wir inmitten von Touristen aus aller Welt das 360 Grad Panorama und die Ausstellung zum Bond –Film. In der dünnen Luft, auf 2970 Metern, kamen wir schon bei der kleinsten Steigung gehörig ins Schnaufen. Die Talfahrt unterbrachen wir bei der Station Birg, wo sich die meisten von uns auf den Thrill Walk wagten. Entlang den senkrechten Felswänden führt dieser über Gitter, Drahtseile, Glasböden, Netze usw., immer gut gesichert aber trotzdem Nervenkitzel pur. Die nicht ganz so Mutigen konnten auf der Glasbodenterasse über dem felsigen Abgrund die Aussicht ins Bodenlose geniessen.
Vor dem Nachtessen bestellten wir auf der Terrasse beim Hotel Alpenruh einen Apero. Aber hoppla, der Hochsommer ist vorbei. Kaum war die Sonne weg, begannen wir trotz Schaffellen zu frieren und ein warmer Tee wäre gefragter gewesen als der Aperol mit sehr viel Eis. Eine kurze Katzenwäsche und schon war’s Zeit für’s Nachtessen mit Salat vom Buffet, Kartoffelstock mit Geschnetzeltem und Dessert. Anschliessend wurde je nach Lust und Laune Hosenabe und Hornochs gespielt oder der Ausgang genossen. Viel los war aber nicht im autofreien Mürren.
Der Sonntag begann mit dem Frühstück vom abwechslungsreichen Buffet. Dann fuhren wir mit der Luftseilbahn hinunter nach Stechelberg. Entlang der weissen Lütschine wanderten wir zu den Trümmelbachfällen. Ein Tunnellift führte uns zu den 10 Wasserfällen im Berginnern, die über Treppen und Stege zugänglich sind. Sehr eindrücklich, und von der UNESCO wohl zu Recht zu Weltnaturerbe erklärt. Beim Weiterwandern passierten wir noch einige der 72 Wasserfälle im Lauterbrunnental. Auf der Terrasse des Hotels Oberland in Lauterbrunnen assen wir Rösti und Geschnetzeltes und freuten uns immer noch über die Sonne und die ungetrübte Fernsicht.
Diese begleitete uns auch auf der gesamten Heimreise. Mit Schwatzen und Spielen verbrachten wir die Zeit bis Ermatingen, wo viele von ihren Männern abgeholt wurden.

geschrieben von Beatrice Niedermann

 

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