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Ist es zu früh, über den Abstiegskampf in der Bundesliga zu sprechen?

Fussball – Zwar sind erst zwei Spieltage der neuen Bundesligasaison vorbei, doch sind sich Experten jetzt schon ziemlich sicher, wo die verschiedenen Teams in der Endabrechnung stehen werden.

Fussball bringt die Menschen zusammen. (Bild: Karin Schmidt/pixelio.de)

Natürlich können nicht einmal die grössten Experten hellsehen und die Abschlusstabelle der Bundesliga nach der Saison 2018/19 voraussagen. Allerdings kann man anhand der Kader, der Budgets und vergangenen Leistungen der einzelnen Teams grobe Voraussagungen treffen. So muss man kein Experte sein, um dem FC Bayern München als grossen Favoriten für den Meistertitel zu bezeichnen. Auch Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, FC Schalke 04, TSG Hoffenheim, RasenBallsport Leipzig und Borussia Mönchengladbach werden weit vorne in der Tabelle landen und um die Plätze für die direkte Qualifikation für die Champions League kämpfen. Diesen Klubs wird auch die grösste Chance eingeräumt, die Bayern zu ärgern und mit ganz viel Glück Meister zu werden.

Das Mittelfeld der Tabelle ist da schon schwerer vorauszusagen. Mannschaften wie Frankfurt, Berlin, Bremen, Augsburg und Stuttgart haben Potenzial oben mitzuspielen, könnten aber auch, wenn es schlecht läuft, gegen den Abstieg kämpfen. Als Favoriten für den Abstieg gelten Fortuna Düsseldorf, der FC Nürnberg, Freiburg, Mainz und Hannover.

Dabei werden dem Aufsteiger Fortuna Düsseldorf die geringsten Chancen zugeschrieben, die Klasse zu halten. Zwar hat sich das Team punktuell mit Spielern mit Bundesligaerfahrung verstärkt, trotzdem sind Spieler und Verantwortliche den Druck und die Spielqualität der Ersten Liga nicht gewohnt. So wird dieses Jahr eine grosse Herausforderung und es wäre schon fast eine Überraschung, wenn die Fortuna nicht absteigt.

Neben Düsseldorf wird besonders der 1. FC Nürnberg als Absteiger gehandelt. Dies hat unterschiedliche Gründe. Zunächst sind die Franken der Inbegriff einer Fahrstuhlmannschaft. Sie sind mit jeweils acht Auf- und Abstiegen nicht nur Rekord Aufsteiger, sondern Rekordabsteiger. So wird die Mannschaft, die auch letzte Saison wieder den Sprung ins deutsche Fussballoberhaus schaffte, schon fast aus Tradition als heisser Abstiegsfavorit gehandelt.

Neben diesen beiden Mannschaften sind auch noch die Freiburger zu nennen. Zwar konnte die Mannschaft von Trainer Christian Streich die letzten Jahre immer die Liga halten, doch war es teilweise sehr knapp. Dazu kommen weitere Teams, die auch aufgrund ihres knappen Etats ganz oben auf der Liste der potenziellen Absteiger stehen. Dies sind besonders Mainz und Hannover.

Zwar hat die Tabelle nach zwei gespielten Spieltagen nicht sehr grosse Aussagekraft, allerdings sind Mannschaften wie Hannover, Düsseldorf, Nürnberg und Freiburg schon jetzt im unteren Tabellendrittel zu finden. Es bleibt spannend zu sehen, ob die genannten Teams den Fehlstart abwenden können und den Experten, die sie als Favoriten auf den Abstieg handeln, am Ende der Saison Lügen strafen können.

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