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Baiker steht für einen Neuanfang

Kreuzlingen – Markus Baiker kandidiert fürs Schulpräsidium. Welche Partei ihn portiert, ist noch nicht sicher. Im Falle einer Wahl will er die gesamte Schulverwaltung durch eine externe Stelle analysieren lassen und aufgrund der gewonnen Ergebnisse die Zukunft der Schule gestalten.

Markus Baiker kandidiert für das Amt des Schulpräsidenten. (Bild: sb)

«Ich bin überzeugt, dass eine grosse Anzahl Aufgaben zurückgestellt wurden», sagt Markus Baiker über die turbulente Zeit, die hinter den beiden Schulbehörden liegt. Diese Versäumnisse will er als neuer Schulpräsident sichten, priorisieren und dann im Tagesgeschäft anpacken. Baiker verspricht sich zudem Erkenntnisse von einer Organisationsanalyse, welche die gesamte Verwaltung auf Strategie und Operation durchleuchten soll. «Die Aufgaben eines Schulpräsidenten sind anspruchsvoll und vielfältig», sagt der 59-Jährige. Und deutet an, dass dem zurückgetretenen Schulpräsidenten hier einiges über den Kopf gewachsen ist. «René Zweifel hat sich beispielsweise sehr stark darauf konzentriert, das Schwimmbad nach vorne zu bringen. Dafür sind andere Sachen liegengeblieben», so Baiker. Oberste Priorität des Schulpräsidiums sei die Führung der Verwaltung mit den Bereichen Schulorganisation, Finanzen und Liegenschaften.

«Mit meiner jahrelangen Erfahrung in Führung und Management kann ich mich hier bestens einbringen», sagt Baiker. Zurzeit betreut er schweizweit Grosskunden des japanischen Unternehmens Trend Micro, welches Versicherungen, Banken und Industriefirmen vor Hackerangriffen schützt. Unter anderem arbeitete der diplomierte Elektro-Ingenieur als Head of Events der Swisscom Schweiz.

In Kreuzlingen ist der ehemalige CVP-Gemeinderat bestens bekannt. Er präsidiert die Narrengesellschaft Emmishofen sowie den Verein Kreuzlinger Seenachtfest und war lange Jahre der Kopf der Gewerbeausstellung.

Markus Baiker ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Die Wahl um das Amt der Schulpräsidenten findet am 25. November statt. Neben Baiker ist Seraina Perini Allemann ins Rennen gestiegen. Sie wird von einem überparteilichen Komitee unterstützt.

Der Vorstand der FDP Ortspartei hat beide Kandidaten für ein Hearing eingeladen. Danach will die FDP entscheiden, wen sie portiert.

Die CVP will Baiker eigenen Aussagen nach als Kandidaten unterstützen, aber auch hier ist die Entscheidung noch nicht abschliessend gefällt.

Mehr dazu in der Printausgabe der Kreuzlinger Zeitung am Freitag.

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