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Gedanken zum Spielstrassenfest

Leserbrief – Gedanken von Hanspeter Schär zum Spielstrassenfest vergangenen Samstag.

Lerserbrief (Bild: Archiv)

Der Boulevard zeigte sich am Samstag anlässlich des Spielstrassenfestes von einer Sei- te, wie ihn sich die ursprünglichen Planer als Idealvorstellung wohl erträumt hatten. Die friedlich-fröhliche Stimmung, der erfreuliche Besucherandrang, die zahllosen leuchtenden Kinderaugen, das allgegenwärtige sich Ereifern oder auch sich Verlieren im Spiel reichten dem Organisationsteam zu grosser Ehre. Annette Auer hat mit ihrem verdienstvollen Mitarbeiterstab umfangreiche und sicher auch zeitraubende Vorbereitungsarbeiten geleistet, die nicht genug gewürdigt und verdankt werden können.
Unsere Stadtbevölkerung zeigte sich in ihrer ganzen bunten Vielfalt an Nationalitä- ten und Ethnien in friedlichem Miteinander.
Gefühle von Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt waren allenthalben zu spüren:
Ein Herz für die Schweiz (für Kreuzlingen)!

Diese wohltuende Idylle wurde allerdings durch einen Stand getrübt, an dem genau mit oben stehenden Schlagworten auf grossflächigen Transparenten um Wählergunst gebuhlt wurde. Ganz abgesehen davon, dass Wahlwerbung an einem solchen Event absolut fehl am Platze ist, stammte diese von einer politischen Gruppierung, die sich momentan viel eher in Zurückhaltung und Selbstkritik üben sollte.
Wir alle wissen, dass einige Behördenvertreter dieser Partei in letzter Zeit in unserer Stadt für viel Unmut und Zwist, ja Spaltung gesorgt haben. Es scheint, dass diese Damen und Herren unter den hehren Schlagworten ihrer Partei etwas anderes verstehen, z.B. Geheimnistuerei, Intransparenz, Ausgrenzung und Mobbing. Politik, wo bist du gelandet?

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