/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Boulevard, unser Sorgenkind!

Leserbrief – Ein Lösungsvorschlag von Hermann Merz zur Situation auf dem Bouleward.

Lerserbrief (Bild: Archiv)

Der Boulevard ist nach wie vor das Sorgenkind der Stadt Kreuzlingen. Ich verstehe beide Parteien, welche Nutzen und negative Seiten einer Verkehrssignalisation verteidigen, wie sie mit Beschluss für eine Versuchsphase vorgesehen war. Ich persönlich denke, dass eine Beruhigung der Hauptstrasse tatsächlich angebracht ist. Nur habe ich das Gefühl, wonach einfach nur das falsche Verkehrskonzept angewendet wird.

Man stelle sich einmal vor, man würde den Boulevard von der Löwenkreuzung her in eine Einbahnstrasse umwandeln, die bei der Abzweigung zur Schützenstrasse endet. Man könnte in diese Strasse nach links abzweigen oder auch in Richtung Grenze weiterfahren. Nach wie vor mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Die Einfahrt in den Boulevard von Norden her würde jedoch weiterhin geöffnet sein und somit die direkte Zufahrt zum Stadtkern mit Abzweigungsmöglichkeit in die Sonnenstrasse gewährleisten. Somit ist ein grosser Umweg, zum Beispiel zum Bärenplatz, nicht so gross, wie bei der Versuchsphase. Gleichzeitig könnte doch die Bushaltestelle in südlicher Richtung noch vor der Abzweigung in die Schützenstrasse weiter nach unten verlegt werden. Auch der Bus fährt dann eben über die Sonnenstrasse und Löwenstrasse zum Busbahnhof. Auf der Länge der Einbahnstrasse wäre es dann sogar möglich, nebst der Fahrbahn für die Motorfahrzeuge auch noch einen Velostreifen von respektabler Breite zu signalisieren (vielleicht sogar mit Aufhebung der verbotenen Fahrtrichtung für Zweiräder). Dazu wäre die Strasse dann breit genug. Die Schützenstrasse selbst sollte nach wie vor in beiden Richtungen befahrbar sein, damit man auch von der Nationalstrasse herkommend, wiederum nach links in die Hauptstrasse einbiegen könnte. Dass im Prinzip noch weitere Parkplätze am Boulevard ohne weiteres zur Verfügung gestellt werden könnten, ist nicht speziell zu erwähnen.

Ich denke, dass eine solche Lösung vielleicht sogar nicht nur den Gewerbebetreibenden, sondern auch den Anwohnern und dem Initiativkomitee sympathisch erscheinen könnte.

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