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Schule fit machen für die Zukunft

Kreuzlingen – Vor dem Kreuzlinger Gewerbe präsentierte Markus Baiker seine Vision für die Kreuzlinger Schule. Als Schulpräsident würde er die Strukturen von aussen untersuchen lassen und die Schule fit für das 21. Jahrhundert machen.

Markus Baiker skizzierte seine ersten Schritte im Amt, falls er als Kreuzlinger Schulpräsident gewählt wird. (Bild: ek)

«Das Markus Baiker heute vor uns spricht, heisst noch nicht, dass er unser offizieller Kandidat ist», stellte Gewerbepräsident Andreas Haueter zu Beginn des Gewerbelunchs klar. Baiker, als ehemaligen Kopf der Kreuzlinger Gewerbeausstellung, stellte seine Beweggründe und Ziele für die Zukunft als Primar- und Sekundarschulpräsident vor.
«Eine einfache Aufgabe kann jeder machen, ich suche die komplexen Herausforderungen», begründete er seine Motivation zu kandidieren. Der 60-jährige Familienvater ist stark vernetzt in Kreuzlingen. Sein halbes Leben ist er schon bei der Emmishofer Narrengesellschaft dabei und ist seit 2010 Präsident des Kreuzlinger Seenachtfests. Baiker hat sich die Strukturen in der Schule bereits angeschaut. «Viele starke Persönlichkeiten halten die Schule derzeit am Laufen – für diese möchte ich ein Sparringpartner sein.» Schulbehörden, Gremien, Abteilungsleiter und Lehrpersonen – als Schulpräsident müsse man viele Bedürfnisse auf einen Nenner bringen. Durch seine jahrelange Erfahrung in Konzernen wie der Swisscom, Hewlett Packard oder derzeit bei Trend Micro liege genau hier seine Stärke.

Auch dort gelte es, Leute von seinen Ideen und Projekten zu überzeugen und so Mehrheiten zu schaffen. Eine Baustelle ist es dabei, die Schule für die Zukunft zu rüsten. «Wenn Primarschüler bereits iPads erhalten, was brauchen dann Sekundarschüler?», fragte Baiker in die Runde. Um dies zu beantworten, müssten sich die Schulbehörden wieder auf ihre strategische Aufgabe konzentrieren können. Deshalb möchte er nach Amtsantritt eine externe Untersuchung der Schulstrukturen vornehmen, um zu erkennen, wo derzeit im Tagesgeschäft Handlungsbedarf besteht.

Sollte Baiker gewählt werden, möchte er zwei Legislaturperioden im Amt bleiben: «Damit die Schule nach mir wieder geordnet übergeben werden kann.» Emil Keller

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