/// Rubrik: Region | Topaktuell

Ein Jahr klimaneutral leben

Konstanz – In einem spannenden Selbstversuch hat eine vierköpfige Familie die Klimafrage auf den praktischen Alltag runtergebrochen und den Widerspruch zwischen Konsum, Ökologie, Ethik, Klima und Politik überwunden.

Günther Wessel (Bild: Dirk Hasskarl)

Wir alle wissen, dass wir das Klima verändern. Jeden Tag ein wenig mehr, und zwar auch durch unser ganz persönliches Verhalten. Wollen wir den Temperaturanstieg beschränken, werden wir ohne Frage unseren CO2-Verbrauch einschränken müssen. Aber wie kann das konkret aussehen? Worauf müssen wir verzichten? Und wie lebt es sich damit? Oder wären alle Mühen sowieso vergeblich, weil eine einzelne Familie gar nicht viel am Alltag verändern kann? Und: Ist CO2 zu sparen ein Privileg wohlhabender Bürger, vielleicht sogar wohlhabender Länder? Ein Jahr lang führt die Familie Pinzler/Wessel, so gut es geht, ein Haushaltsbuch der Klimasünden, hat diskutiert, was nötig ist, worauf man achten muss, worauf man verzichten kann und recherchiert am Beispiel von zentralen Bereichen des Alltags (Heizen, Strom, Reisen, Transport, Ernährung, Konsum, Kleidung), welches Verhalten tatsächlich welche klimatischen Auswirkungen hat. Einer der Autoren, der Journalist Günther Wessel, berichtet auf Einladung von BUND, HTWG und vhs am Donnerstag, 18. Oktober um 19.30 Uhr in der vhs Hauptstelle Konstanz, Katzgasse 7, über diesen Versuch.
Informationen zu den Tickets auf www.vhs-landkreis-konstanz.de

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