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Fragen an die Schulbehörde

Leserbrief – Bruno und Gabriela Schwaller legen ihre Gründe dar, warum sie René Zweifel wählen.

Lerserbrief (Bild: Archiv)

Am 25. November soll in Kreuzlingen das Schulpräsidium neu besetzt werden.
Die Umstände, unter denen René Zweifel zum Rücktritt gezwungen wurde, sind weiterhin ungeklärt. Seit rund vier Monaten wartet die Kreuzlinger Bevölkerung auf Antworten:

  • Wenn es gewichtige Vorwürfe gegen René Zweifel gibt, warum werden sie nicht in einem ordentlichen Verfahren geklärt und beurteilt?
  • Wenn es keine solchen Vorwürfe gibt, warum wurde er dann zum Rücktritt genötigt?
  • Wenn es überhaupt Gründe für den erzwungenen Rücktritt gibt, wie sind diese dokumentiert?
  • Wenn es vor, während und nach der Krankheit des Amtsinhabers gravierende Meinungsverschiedenheiten gab, warum waren die Schulbehörden nicht in der Lage, diese auf saubere und faire Weise anzugehen oder sich dafür Unterstützung zu holen?
  • Da die Hauptbeteiligten derselben Partei angehören: Welche Rolle spielt die FDP in dieser Affäre?
  • Was gibt es denn zu verbergen, wenn es nichts zu verbergen gibt?

Die Schulbehörden unterstellen uns Wählerinnen und Wählern mit diesem Vorgehen, dass wir zweimal falsch ausgefüllt haben und nun jemand andern wählen sollen, der ihnen besser behagt. Wir sehen das anders und geben unsere Stimme erneut René Zweifel. Die Behörde muss Volksentscheide umsetzen, auch wenn es ihr nicht behagt.

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One thought on “Fragen an die Schulbehörde

  1. schiesser

    In letzter Zeit hab ich einigermassen erstaunt zur Kenntnis genommen, dass es Leute gibt, die zur Wiederwahl des eben zurückgetretenen Schulpräsidenten Renè Zweifel aufrufen und eine ausstehende, öffentliche Klärung der Vorfälle fordern. Nun lese ich seit einiger Zeit, dass die übrig gebliebene Schulbehörde durchaus zu einer Aufarbeitung bereit ist, dass aber Zweifel immer wieder (gegenüber der Presse) erklärt, er bzw. die Abklärungen seien noch nicht so weit. Mittlerweile spricht ide Schulbehörde schon davon, sie wolle alleine aktiv werden. Bei den Zweifel-Unterstützern kommt aber offenbar nur an, die anderen wollten nicht. Wie kann das sein? Leseprobleme? Probleme mit dem Textverständnis? Zudem: Wenn jemand von allen anderen Mitgliedern von zwei Behörden einhellig zum Rücktritt aufgefordert wurde, könnte man vielleicht auch mal auf die Idee kommen, dass die Aufforderung Gründe gehabt haben könnte, oder? (Und vielleicht wäre es für den Betroffenen gar nicht wirklich erstrebenswert, diese öffentlich breit zu treten – schliesslich wird er wieder eine andere Stelle brauchen.) Immerhin stammen die Behördenmitglieder nicht alle aus der selben Partei – noch nicht mal alle aus dem selben Ort. Aber man nähme mit der Wiederwahl des einen Kandidaten anscheinend problemlos in Kauf, eine gesamte Behörde in den Rücktritt zu treiben (und damit der Schulorganisation massiv zu schaden).
    Die übrigen Behördenmitglieder sind zudem genauso gewählt worden wie Renè Zweifel. Wenn der Behörde unterstellt wird, sie habe ausgedrückt, die WälerInnen hätten falsch gewählt, dann wollen doch wohl auch die Initiatiten für eine Wiederwahl ausdrücken, die WählerInnen hätten falsch gewählt, als sie die Behördenmitglieder wählten. Oder gelten da dann andere Massstäbe?

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