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Ein offener Brief an Jost Rüegg

Leserbrief – Walter Bär äussert sich zu Leserbriefen von Jost Rügg und was ihn an diesen stört.

(Bild: pixelio)

Lieber Jost Rüegg
Man muss Dir zwar neidlos zugestehen, dass Du als Politiker immer sehr gut vorbereitet bist und über alle Belange bestens Bescheid weisst, aber das allein genügt nicht. Ich hoffte eigentlich, dass Dein politisches Engagement mit Deiner Pensionierung etwas nachlässt, aber da habe ich mich wohl gewaltig getäuscht. Südumfahrung, Boulevard, Tierpark, Schulpräsidium, Stadthaus – überall mischst Du Dich ein, was zwar Dein gutes Recht ist, aber bis jetzt konntest Du noch nie eine mehrheitsfähige Lösung präsentieren.
Bei der Einigung über den Tierpark hast Du im Nachhinein sogar behauptet, dass diese Lösung das war, was Du und Dein Verein eigentlich wollten. Wenn Deine paar angeblichen Sympathisanten wirklich hinter Dir stehen, sollen sie sich doch einmal mit vollem Namen vorstellen, damit man weiss mit wem man es zu tun hat. Dir und Deiner Entourage haben wir das Verkehrschaos in Kreuzlingen und Umgebung hauptsächlich zu verdanken.
Mit Deiner damaligen Verhinderung der Südumfahrung von Kreuzlingen hat es angefangen. Natürlich sind wir fast alle für den zunehmenden Verkehr verantwortlich, aber wenn man sich dermassen gegen die Autofahrer einsetzt, sollte man sein Auto oder wie in Deinem Fall, mehrere Autos verkaufen und auf den ÖV umsteigen.

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One thought on “Ein offener Brief an Jost Rüegg

  1. Daniel Moos

    Sehr geehrterHerr Bär

    Sie adressieren einen Strauss von Vorwürfen an Jost Rüegg um diese dann gleich wieder zu relativieren indem sie ihm zugestehen sich mit der Materie beschäftigt zu haben und immer sehr gut vorbereitet zu sein… Offensichtlich sind sie es nicht, sonst würden sie die BTS/OLS nicht ins Feld führen….
    Das die BTS/OLS und somit die Südumfahrung heute und in Zukuft nicht gebaut werden verdanken wir vor allem der nationalen Verkehrspolititk und ist somit aus meiner Sicht kein Verdienst von Jost Rüegg. Offensichtlich werden die Prioritäten national anders gesetzt als von ihnen gewünscht. Eigentlich sollte dies auch einleuchten. Wenn 2 Mia Franken im Thurgau für Strassen investiert werden profitieren vielleicht 150’000 Menschen davon. Wenn 2 Mia Franken im Raum Zürich investiert werden profitieren über eine Millionen Menschen davon. Was ist daran auszusetzen, es sind doch genau ihre Kreise welche einen sorgsamen Umgang mit Steuergeldern verlangen. Übringes da bin ich ganz ihrer Meinung, Steuergelder sollten dort eingesetzt werden wo der Nutzen/Wirkung am grössten ist.
    Mir persönlich sind gut vorbereitete Politiker lieber als solche die mit Halbwahrheiten und operieren!

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