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HSC setzt Vertrauen in junge Trainerin

Handball – Der HSC Kreuzlingen hat auf der Position der Cheftrainerin bei den Nationalliga-Frauen die Weichen für die Zukunft gestellt und den Vertrag mit Kristina Ertl-Hug vorzeitig bis zum 31. Mai 2021 verlängert.

Kristina Ertl Hug bleibt Cheftrainerin. (BIld: zvg)

«Wir sind mit ihrer Arbeit überaus zufrieden und überzeugt, dass unsere Cheftrainerin die Mannschaft nach dem grossen Umbruch in diesem Sommer mit sechs Abgängen so weiterentwickeln kann, dass wir während ihrer Vertragsdauer unsere Ziele erreichen,» betont der neue Frauen-Sportchef Markus Rutishauser. Der HSCK will nach dem unglücklichen Abstieg im letzten Frühjahr baldmöglichst wieder zurück in die höchste Spielklasse zurückkehren und sich dann in der NLA unter den besten sechs Teams etablieren. Die Verantwortlichen sind überzeugt davon, dass das aktuelle Kader leistungsmässig noch einige Luft nach oben besitzt.

Kristina Ertl-Hug ist mit ihren erst 32 Jahren noch eine junge Trainerin, verfügt aber bereits über das Berufstrainer-Diplom und absolviert die Ausbildung zur A-Lizenz. Zuletzt wurde sie bereits von zwei NLA-Spitzenklubs umworben. «Deshalb wollten wir mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung ein Zeichen setzen,» betont Rutishauser.

Skoricoza gebunden
Längerfristig an sich gebunden hat der HSCK auch die 19-jährige Rückraumspielerin Petra Skorizova. Die slowakische U20-Nationalspielerin, die erst diesen Sommer in die Schweiz wechselte, hat bei den Grenzstädtern einen Vertrag bis zum 31. Mai 2022 unterschrieben. Auch die Linkshänderin besass bereits ein Angebot aus der NLA1, fühlt sich in Kreuzlingen und im Club aber ausgesprochen wohl und plant deshalb längerfristig mit dem HSC Kreuzlingen.

Eine Neue und eine Rückkehrerin
Neu vom LK Zug zu den Thurgauerinnen gestossen ist die Kreisläuferin Astrid Plüss. Die 22-Jährige verfügt bereits über NLB-Erfahrung und gab ihren Einstand beim mit 32:22 gewonnen Auswärtsspiel gegen die SG Yverdon & Crissier mit zwei Treffern. Ebenfalls neu zum Kader gehört die Rückraumspielerin Franziska Fix (27). Die Rechtshänderin, die vor wenigen Jahren schon einmal beim HSCK unter Vertrag stand, hat nach einem Abstecher zu Yellow Winterthur (NLA) und einer längeren Auszeit wieder Lust auf Handball bekommen.

Talente ausbilden
«In Zukunft wollen wir prioritär das Potenzial des aktuellen Kaders nützen beziehungsweise weiterentwickeln und uns nurmehr punktuell verstärken», sagt der Kreuzlinger Sportchef. Der HSC Kreuzlingen sieht sich auch als Anlaufstelle für junge Talente aus dem Kanton und aus dem benachbarten deutschen Bodenseeraum, die einmal höherklassig spielen wollen und motiviert sind, den beachtlichen Trainingsaufwand zu stemmen. Deshalb wird der HSCK auch die Zusammenarbeit mit der Nationalen Elite-Sportschule Thurgau (NET) in Kreuzlingen ausbauen und so talentierten Handballerinnen und Handballern die Möglichkeit geben, sich gleichzeitig schulisch wie sportlich weiterzuentwickeln.

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