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Kein Chaos mit René Zweifel

Leserbrief – Jost Rüegg aus Kreuzlingen erläutert aus seiner Sicht die Lage in der Schulbehörde und warum es dort nicht zu einem «Chaos» kommt, bei einer Wahl von René Zweifel.

{Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Der Leitartikel von Redaktor Urs Brüschweiler zur kommenden Schulpräsidentenwahl in Bottighofen, Lengwil-Oberhofen und Kreuzlingen fasst die Ereignisse sehr gut zusammen. Brüschweiler schiesst aber über das Ziel hinaus, wenn er in einem Zwischentitel schreibt: «Klar ist, dass es ein Chaos gibt, sollte der zurückgetretene Schulpräsident erneut gewählt werden.» Das Wort Chaos ist hier völlig fehl am Platze.

Es gab am 29. Juni ein Schreiben der Schulbehörde Kreuzlingen an die Präsidien der sechs Ortsparteien von Kreuzlingen, das von 13 von 14 Mitgliedern unterschrieben wurde und als Hilferuf daher kam. Dieses Schreiben ging auch an mich. In der gleichen Zeit gab es offenbar ein Schreiben an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule Kreuzlingen, das dann an die Presse weiter geleitet wurde. Weder das eine noch das andere Schreiben wurde von mir an die Presse weiter geleitet, das wird die Redaktion bestätigen können. Brüschweiler schreibt in seinem Artikel, dass ich, Jost Rüegg, «an ein Komplott aus FDP-Kreisen» glaube.

Nun, das ist keine Glaubensfrage. Dafür gibt es Indizien. Sollte es endlich eine wirklich unabhängige Untersuchungskommission geben, dürfte sich das klären. Angst um die Schulen in Kreuzlingen muss man in keinem Fall haben. Die vielen Lehrerinnen und Lehrer zusammen mit den Schulleitern, denen in dieser Sache von der Schulbehörde ein Maulkorb verhängt wurde, sorgen für einen geordneten Schulalltag. Und die zum Teil sehr langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schulverwaltung stellen sicher, dass es finanziell und administrativ klappt. Als langjähriger Revisor und immer noch im Amt, kann ich das beurteilen.

Die grossen Belastungen, die die Schulbehörde seit Monaten hat, sind zu weiten Teilen hausgemacht, weil sie mit dem öffentlich geforderten Rücktritt von René Zweifel während der Krankheitsphase und ohne Begründung das Vertrauen in der Bevölkerung verloren hat. Damit mein Schreiben nicht gekürzt wird, muss ich jetzt hier aufhören.

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