/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Sich für einen Tag schon als Mittelschüler fühlen

Kreuzlingen – Sich für einen Tag schon wie eine Gymnasiastin oder ein Gymnasiast fühlen. Dies ermöglichte die Pädagogische Maturitätsschule (PMS) Kreuzlingen anlässlich von vier Schnuppertagen 177 Schülerinnen und Schülern der zweiten und dritten Sekundarklasse. Ziel war es, ein möglichst realistisches Bild zu vermitteln, welche Chancen und Besonderheiten die PMS bietet und welche Anforderungen sie stellt.

Mitglieder der Schulleitung, hier Prorektor Bernhard Weber, informieren die Schülerinnen und Schüler der 2. Und 3. Sekundarklasse über die Besonderheiten der Ausbildung an der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) Kreuzlingen. (Bild: zvg)

In seiner Begrüssung erklärte Rektor Lorenz Zubler den Schülerinnen und Schülern, dass sie nach diesem Schnuppertag Klarheit haben sollten, ob die Pädagogische Maturitätsschule für sie der richtige Weg für ihre nächste Zukunft sei. Dazu sollten sie nicht nur Einblick in die verschiedenen Fächer und Themen erhalten, sondern auch wahrnehmen, wie die Stimmung sei an dieser Schule und wie man hier miteinander umgehe.
Den ganz normalen Schulalltag zeigen

Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen den ganzen Tag über von je zwei Zweitklässlerinnen und Zweitklässlern als Gotten und Göttis. Am Vormittag standen zunächst drei ganz alltägliche Lektionen aus dem musisch-sportlichen, dem sprachlichen, dem pädagogischen sowie dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich auf dem Programm. Gelegenheit, sich ganz unter Schülerinnen und Schülern über das Erlebte auszutauschen, ergab sich beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensa, bevor dann am Nachmittag zwei weitere Unterrichtslektionen folgten.

Mehr als eine Maturitätsausbildung
In einer der Lektionen informierten Mitglieder der Schulleitung zudem darüber, was an der PMS gleich ist wie an den andern Mittelschulen (z.B. die gymnasiale Matura als Abschluss), aber auch darüber, was sie unterscheidet, so namentlich die integrierte pädagogische Berufsausbildung, die es ermöglicht, nach der PMS an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) direkt ins zweite Studienjahr einzutreten. Dies bedingt allerdings, dass beispielsweise Sprachaufenthalte nicht wie üblich an einer Sprachschule absolviert werden, sondern als Hilfslehrkräfte in einer Normalklasse im jeweiligen Sprachgebiet. Bereits ab der 2, Klasse gehören auch regelmässige Praktika in thurgauischen Schulen dazu, die schliesslich bis zu drei Wochen dauern. Dies hat sich auch für jene, die später nicht den Beruf des Lehrers ergreifen, als eine gute Lebensschule erwiesen, wie dargelegt wurde.

Auch Wohnen auf dem Schulcampus
Ebenso eine Besonderheit der PMS ist es, dass Schülerinnen und Schüler an dieser Schule im sogenannten Konvikt mit 120 Plätzen auch wohnen können, wenn ihr Schulweg über eine Stunde in Anspruch nimmt. Dies führt unter anderem dazu, dass die Schule auch nach dem Unterricht belebt bleibt, es Angebote für die Freizeit gibt, beispielsweise im sportlichen oder musikalischen Bereich. «Unsere Schülerinnen und Schüler sind dadurch stärker in der Gemeinschaft integriert», resümierte Prorektor Bernhard Weber, was die Schnupperschülerinnen und -schüler an diesem Tag auch genau so erlebt haben.

Bald Anmeldeschluss für Aufnahmeprüfung
Am 28. November ist Anmeldeschluss für die Aufnahmeprüfung aus der 3. Sekundarklasse oder dem 10. Schuljahr für alle Thurgauer Mittelschulen. Die schriftlichen Aufnahmeprüfungen finden dann am 7./8. Januar 2019 an der PMS in Kreuzlingen statt. Anmeldeschluss für die Aufnahmeprüfung aus der 2. Sekundarklasse ist am 9. Februar 2019. Mehr zum Aufnahmeverfahren (inkl. Formulare und Musterprüfungen) unter: www.pmstg.ch

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.