/// Rubrik: Leserbriefe

Qualität entwickeln

Leserbrief – Hanns Wipf aus Kreuzlingen legt seine Gründe dar, Seraina Perini zu Wählen.

(Bild: pixelio)

Manager oder Pädagogin war die Frage, die in allen Berichten nach dem Podium der Quartiervereine zu den Kreuzlinger Wahlen fürs Schulpräsidium in den Blick gerückt wurde. Soll die Schulpräsidentin oder der -präsident die Stärken mehr in der Organisation der Verwaltung oder in der Entwicklung der Schule haben?

Ganz klar, eine Verwaltung muss stehen und funktionieren. Und, lieber Markus Baiker, ich traue dir das absolut zu, dass du dich dabei bewähren würdest. Aber ich bin mir genauso gewiss, dass Seraina Perini sich ebenso der Bedeutung einer funktionierenden Organisation bewusst ist und sich darum sorgen würde. Und ich denke, es ist in Kreuzlingen ein verbreiteter Eindruck, dass die Schulverwaltung gestärkt werden muss, was die Behörde entlastet. Jedoch sollte nie eine Schulbehörde die Organisation der Verwaltung als ihre Hauptaufgabe betrachten, neben der andere Aufgaben an Bedeutung in den Hintergrund treten.

Im Gegenteil erwarte ich, dass sich eine Schulbehörde im Rahmen ihrer Möglichkeiten um die Entwicklung des Schulalltages kümmert und sich der Kernkompetenz der Schule widmet: der Ausbildung. Die Bildung ist unsere wichtigste Ressource. Unsere Kinder sind das, worum es jeden Tag in unseren Schulen geht. Ihre Betreuung und Förderung sind, was die Schulen als Produkt oder Dienstleistung anbieten. Es ist das, was ausschlaggebend ist für die Qualität von Schulen. Es ist das, was im Vergleich mit anderen Schulgemeinden Vorzüge oder Nachteile schafft. Deshalb muss sich eine Schule sich auch in pädagogischer Sicht immer entwickeln wollen und sich eine Behörde mit den Schulleitungen auch hier Ziele setzen und die Führung wahrnehmen.

Es geht nicht um die Frage Management oder Pädagogik. Es braucht beides! Deshalb ist Seraina Perini für mich die richtige Wahl.

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