/// Rubrik: Artikel | Stadtleben | Topaktuell

Brüllmann zieht mit Glanzresultat in Stadtrat ein

Kreuzlingen – Markus Brüllmann wird in der neuen Legislaturperiode für die SP im Kreuzlinger Stadtrat mitbestimmen. Er wurde von den Kreuzlinger Stimmbürgern deutlich gewählt und tritt die Nachfolge von Barbara Kern an. Stadtpräsident Thomas Niederberger wurde deutlich im Amt wiedergewählt.

Markus Brüllmann (2.v.l.) wird ab Juni zusammen mit Thomas Beringer (v.l.), Thomas Niederberger, Dorena Raggenbass und Ernst Zülle den Kreuzlinger Stadtrat bilden. (Bild: ek)

Der Rathaussaal war nach der Verkündung der Wahlresultate gefüllt mit Beglückwünschungen und Umarmungen. Allen voran hiessen die derzeitigen Stadträte ihr neuestes Mitglied in ihren Reihen willkommen. Mit 2599 Voten konnte Markus Brüllmann (SP) am drittmeisten Stimmen für sich verzeichnen und wird ab Juni 2019 in der Kreuzlinger Regierung mitbestimmen. Lieblinge im Volk sind klar der Stadtpräsident Thomas Niederberger (FDP) und Dorena Raggenbass (parteilos) mit jeweils über 2800 Stimmen. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden Thomas Beringer (EVP, 2264 Stimmen) und Ernst Zülle (CVP, 2159 Stimmen). Die Stimmbeteiligung betrug 44,26 Prozent.

Zufrieden mit seinem Resultat: Markus Brüllmann. (Bild: ek)

«Ich verspreche  in den nächsten vier Jahren mich mit vollem Einsatz und viel Herz für Kreuzlingen zu engagieren», bedankte sich Niederberger für die Wiederwahl als Stadtpräsident. Vize-Stadtpräsidentin Dorena Raggenbass überreichte ihm ein Fläschchen mit Wasser aus den Kreuzlinger Bächen. Diese könne er jeweils vor oder nach den Sitzungen trinken, um «uns besser zu ertragen.» Niederberger revanchierte sich gleich bei seinen Stadtratskollegen mit  gefüllten Kulturbeuteln.

Budget 2019 der Stadt deutlich gutgeheissen
Nebst der Erneuerungswahl für die Exekutive hatten die Stimmberechtigten auch über das Budget 2019 der Stadt Kreuzlingen zu befinden. Bei einer Stimmbeteiligung von 46.3 Prozent haben 3224 Stimmberechtigte das Budget 2019 der Stadt Kreuzlingen mit einem Ertragsüberschuss von CHF 0.8 Mio. und mit einem gleich bleibenden Steuerfuss von 66 Prozent deutlich gutgeheissen, 473 lehnten es ab. Von den insgesamt 3697 gültigen Stimmzetteln, waren 158 leer und ungültig 76.

Im Vergleich zum Vorjahresbudget mit einem Überschuss von CHF 1.5 Mio. resultiert eine Differenz von CHF 0.7 Mio. Die Finanzierung der öffentlichen Beleuchtung erfolgt neu steuerfinanziert und belastet den städtischen Haushalt jährlich mit rund CHF 0.8 Mio. Im Gegenzug wurden bei den Werkbetrieben die Gebühren für Abgaben an die Stadt reduziert. Die Nettoinvestitionen von CHF 40.9 Mio. (Vorjahr 20.5 Mio.) können zu knapp einem Fünftel selbst finanziert werden. Von den insgesamt 8499 Stimmberechtigten hiessen 3224 das Budget gut, 473 lehnten es ab.

Stadtpräsident Niederberger ist mit Herzen dabei. (Bild: ek)

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.