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HSC Kreuzlingen bleibt ohne Punktverlust

Handball – Dank eines 32:29 (17:16)-Heimsiegs über den Tabellenvierten Gossau blieben die Kreuzlinger 1.-Liga-Männer verlustpunktlos. Überzeugend war der Aufritt allerdings nicht.

Thierry Gasser war mit 10 Toren erneut der treffsicherste Kreuzlinger. Dabei blieb er vom Penaltystrich bei vier Versuchen makellos. (Bild: zvg)

Die Erwartungshaltung in Kreuzlingen ist definitiv gestiegen. Trotz des 10. Sieges im 10. Saisonspiel waren nach Spielschluss mehrheitlich kritische Stimmen zu hören. Vom üblichen Offensivspektakel war für einem nicht viel zu sehen. Tatsächlich zeigte die ambitionierte Mannschaft von Cheftrainer Marcel Keller nach dem erfolgreichen Stresstest eine Woche zuvor mit Siegen in Appenzell (39:25) und im Derby über Verfolger Frauenfeld (38:30) gegen die Reserven des NLA-Clubs TSV Fortitudo Gossau eine unterdurchschnittliche Leistung. Noch nie in dieser Saison mussten die HSCK-Anhänger so lange warten, bis sie die erstmalige Führung ihres Teams beklatschen durften. Erst in der 23. Minute schoss Valon Dedaj den Leader mit 13:12 erstmals in Front. Es war dies die Reaktion auf das Team Time-out ihres Trainers nach einem zwischenzeitlichen 9:12-Rückstand. Rund lief es dem Leader allerdings auch in der Folge nicht. Vorne gab es ungewöhnlich viele technische Fehler. Dazu hatte Gossau mit Matthias Oertig einen seiner besten Akteure zwischen den Pfosten.

Zwischenspurt reicht bereits
Erst nach dem Seitenwechsel deuteten die Thurgauer ihr Potenzial kurz an. Mit drei Treffern innerhalb von 188 Sekunden zum 20:16 erarbeiteten sie sich den entscheidenden Vorsprung bereits frühzeitig. Näher als bis auf zwei Treffer kamen die Gossauer in den verbleibenden 27 Minuten nie mehr heran. So durfte sich der HSCK am Ende über einen zwar zweifellos verdienten, aber glanzlosen 32:29-Heimsieg freuen. Mit 20:0 Punkten steht er bereits vier Runden vor Schluss als erster Finalrunden-Teilnehmer fest. Gossau bleibt trotz der Niederlage auf dem vierten Tabellenplatz, der ebenfalls noch zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigt. Dabei profitieren die Fürstenländer von der überraschenden 29:32-Auswärtsschlappe des punktgleichen TV Appenzell in Romanshorn.

Zweiter Stresstest
An gleicher Stätte geht es für den HSC Kreuzlingen weiter. Am nächsten Samstag, 18.00 Uhr, gastiert der Leader beim Tabellensechsten in der Romanshorner Kanti-Halle. Nur 23 Stunden später folgt gleich der Spitzenkampf – ebenfalls auswärts – beim SV Fides St. Gallen in der Kreuzbleichehalle. Die letzten beiden Partien der 1.-Liga-Hauptrunde bestreiten die Grenzstädter dann in Frauenfeld (So, 9.12., 19.00 Uhr) und zu Hause nochmals gegen den SV Fides St. Gallen (Sa, 15.12., 18.00 Uhr).

Finalrunden-Gegner aus Gruppe 2 praktisch bekannt
In der 1.-Liga-Gruppe 2 haben sich Leader HSG Leimental BL (19:3 Punkte) und die Seen Tigers Winterthur (17:5) das Finalrunden-Ticket definitiv gesichert. Ebenfalls auf gutem Weg dazu ist Aufsteiger SG Andelfingen (14:8). Im Kampf um das letzte Ticket besitzt NLB-Absteiger HSG Siggenthal/Vom Stein Baden (12:10) drei Spieltage vor Schluss die klar besseren Karten als die Red Dragons Uster (8:14).

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