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Zweiter Wahlgang in Bottighofen

Bottighofen – Keine Entscheidung beim Kampf ums Gemeindepräsidium in Bottighofen gab es am Sonntag. Keiner der vier Kandidaten, die den seit 25 Jahren amtierenden Gemeindepräsidenten Urs Siegfried Ende Mai 2019 beerben wollten, konnte das absolute Mehr erreichen. Die Entscheidung fällt also beim zweiten Wahlgang am 10. Februar.

Beat Müller (l.) konnte am meisten Stimmen gewinnen. Matthias Hofmann (r.) ist ihm jedoch realtiv dicht auf den Fersen. (Bild: Thomas Martens)

Bei einer Wahlbeteiligung von 63,19 Prozent wurden 739 gültige Stimmen abgegeben, 370 waren zum absoluten Mehr nötig – mit 223 Stimmen war Beat Müller noch am nächsten dran. Doch auch sein Ergebnis war noch «relativ weit weg», wie Urs Siegfried bei der Bekanntgabe des Wahlresultate sagte. Auf Müller folgten Matthias Hofmann (183), Michael Thurau (175) und der Balterswiler Lukas Hoffmann (35), einziger Auswärtiger. Immerhin 72 Stimmbürger wollten den abtretenden Urs Siegfried im Amt behalten.

Beat Müller will «auf jeden Fall» zum zweiten Wahlgang antreten, ebenso Matthias Hofmann. Ganz so eindeutig festlegen wollte sich der Drittplatzierte Michael Thurau jedenfalls noch nicht: «Ich gehe davon aus», sagte er auf Anfrage. Klar nicht mehr dabei ist allerdings Lukas Hoffmann.

Michael Thurau landete bei der Wahl auf Rang drei. (Bild: Thomas Martens)

Gemeinderäte bestätigt
Klare Entscheidungen gab es dagegen bei der Wahl zum Gemeinderat. 656 gültige Stimmen lagen vor, das absolute Mehr betrug 296. Die bisherigen Christina Bührer-Keller (590), Patrik Hugelshofer (574) und Beat Müller (512) wurden klar wiedergewählt, neu mit dabei ist mit einem ebenfalls deutlichen Votum Peter Huber (538). Sollte es für Beat Müller trotz des grossen Vorsprungs also fürs Gemeindepräsidium nicht reichen, bleibt ihm immerhin als Trost, weiter im Gemeinderat die Geschicke Bottighofes mitbestimmen zu können.

Der Balterswiler Lukas Hoffmann erhielt die wenigsten Stimmen.

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