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FDP nominiert Urs Tobler als Gemeindepräsident

Ermatingen - Die FDP-Mitglieder nominieren Urs Tobler als Gemeindepräsidenten für Ermatingen. Alle bisherigen Gemeinderäte werden zur Wiederwahl empfohlen.

Für den Chefsessel im Ermatinger Rathaus wird jemand neues gesucht. BIld: archiv

Die Gesamterneuerungswahlen für die Legislatur 2019-2023 der Gemeindebehördenvertreter finden am 10. Februar 2019 in Ermatingen statt. Martin Stuber beendet wie angekündigt nach zwölf Jahren seine Ära als Gemeindepräsident und tritt in den verdienten Ruhestand. Die Ermatinger Interpartei hat frühzeitig die Nachfolgeplanung in Angriff genommen, um eine strukturierte Kandidatensuche für das Schlüsselamt zu gewährleisten.

Zwei ausgezeichnete Kandidaturen   

Auf die Ausschreibung der Interpartei hin haben sich Andreas Jenny (Ermatingen) und Urs Tobler (Triboltingen) gleich zwei Mitglieder aus den Reihen der örtlichen FDP gemeldet. Beide sind ausgezeichnet qualifizierte Kandidaten für das anspruchsvolle Gemeindepräsidium. An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung hat sich die  FDP klar für ein Einerticket mit Urs Tobler ausgesprochen.

Vernetzt, verwurzelt, vielseitig

Der 44-jährige Familienvater und Verkaufsleiter Urs Tobler bringt viel Berufs- und Führungserfahrung mit und ist zudem im Dorf und in der Region ausgezeichnet vernetzt. Er wohnt mit seiner Familie seit über 10 Jahren in Triboltingen. Seit Beginn hat er Verantwortung in der Ermatinger Vereinslandschaft übernommen. Die Mitglieder der FDP-Ortspartei sind überzeugt, dass mit Urs Tobler der richtige Kandidat ins Gemeindehaus einziehen würde. «Er hat uns mit seinen frischen Ideen und einem fundierten, sowie vielfältigen Leistungsausweis überzeugt», fasst FDP-Präsident Urs Giezendanner die Kandidatenvorstellung zusammen.

Urs-Tobler-Schümperli

Die liberalen Werte der FDP ergänzen sich gut mit den Idealen von Urs Tobler. Er hat umfassende Vorstellungen zur Weiterentwicklung der Gemeinde Ermatingen. Seine Positionen decken sich mit den heutigen Ansprüchen und Bedürfnissen. Die lebhafte Gemeinde mit all ihren Bräuchen und Traditionen sei alles andere als langweilig, sondern eine wahre Perle am Untersee, sagt Urs Tobler auf die Anspielung des oft gehörten Werbeslogans der Seegemeinde, der Ort sei der langweiligste Ferienort der Schweiz.

Kultur und Vereine sind ihm sehr wichtig, denn sie tragen viel für das gemeinschaftliche Zusammenleben bei. Gemeinnützige Vereine und Institutionen sollen vermehrt unterstützt und gefördert werden. Für die Stärkung des Tourismus würde er auf eine engere Zusammenarbeit mit Thurgau Tourismus und den Dialog mit Anbietern im Dorf und der Region suchen. Familie und Jugend sind ihm ein wichtiges Anliegen, sie sollen sich in Ermatingen und Triboltingen wohlfühlen, bezahlbaren Wohnraum vorfinden und von einer ausgezeichneten Bildungslandschaft profitieren. Eine weiterhin hohe Lebensqualität und genügend Spielraum für Jung und Alt sind ihm ebenso wichtig, wie sichere Verkehrswege für alle und eine nachhaltige Umwelt- und Energiestrategie. «Wir müssen unserer Umwelt Sorge tragen», bedenkt er. Das Gewerbe ist auf attraktive Rahmenbedingungen angewiesen und soll auf entsprechende Unterstützung der Gemeinde zählen können. Dabei versteht er sich als Vermittler und die Gemeinde soll ein starker Partner sein. Das anhaltende Bevölkerungswachstum sei erfreulich, allerdings darf die entsprechende Infrastruktur nicht fehlen und muss nachhaltig zur Verfügung gestellt werden, sind die weitere Aussagen aus dem Kandidatengespräch mit Urs Tobler. Weitere Informationen zu seiner Person und Positionen finden sie unter www.urstobler.ch.

Sandro Usznula in den Gemeinderat

Die beiden FDP-Gemeinderäte Hans-Ulrich Hug und Hans Schwarz stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Als Ersatz für die zurücktretende Barbara Dössegger bewirbt sich aus den Reihen der FDP der 31-jährige Ermatinger Sandro Usznula für das Amt als Gemeinderat. Die Parteimitglieder unterstützen die Kandidatur aller drei Bewerber. Benjamin Kasper (SVP), Thomas Ribi (SVP) und Reto Sturzenegger (parteilos) stellen sich ebenfalls noch einmal für vier Jahre zur Verfügung und werden von der FDP Ermatingen und Umgebung zur Wiederwahl empfohlen.

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