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Positiver Start ins neue Jahr mit 31:20-Heimsieg

Handball – Die SPL2/NLB-Frauen des HSC Kreuzlingen haben mit dem 31:20 (15:9) über den LC Brühl St. Gallen 2 einen grossen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht.

Die Kreuzlinger Abwehr stand bis zur 45. Minute gut und kassierte lediglich zwölf Gegentreffer. (Bild: Mario Gaccoli)

Aus den letzten drei Begegnungen, die innerhalb von acht Tagen auf dem Programm stehen, benötigt die Mannschaft von Cheftrainerin Kristina Ertl Hug noch maximal zwei Punkte. Das ist eine machbare Aufgabe, aber kein Selbstläufer. Es folgen noch das schwierige Auswärtsspiel gegen den physisch starken HC Goldach-Rorschach (Freitag, 18.1./20 Uhr) und zwei Heimauftritte gegen den Tabellenzweiten BSV Stans (Sonntag, 20.1./16 Uhr) und den souveränen Tabellenführer LK Zug (Samstag, 26.1./20 Uhr). Die HSCK-Frauen sind also weiter gefordert!

Durchschnittlicher Auftritt genügt
Im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres genügte dem HSCK eine durchschnittliche Leistung zu einem ungefährdeten Heimerfolg. Die Reserven des SPL1-Leaders LC Brühl St. Gallen besassen schlichtweg nicht die Mittel, um dem Thurgauerinnen ernsthaft auf den Zahn fühlen zu können. Trainerin Vroni Keller standen gerademal acht Feldspielerinnen im Alter von 15 bis 21 Jahren zur Verfügung. Hätte Brühl nicht auf zwei gute Torfrauen zählen dürfen, wäre die Niederlage noch deutlicher ausgefallen.

Die Kreuzlingerinnen starteten ordentlich und lagen nicht zuletzt dank einer kompakten Abwehrleistung nach einer Viertelstunde mit 8:4 vorne. Im Angriff agierte der HSCK dagegen alles andere als fehlerfrei. Weil der Tabellendritte aber defensiv solide stand, kam er immer wieder zu schnell vorgetragenen Gegenstössen und einfachen Toren. Mit dem 15:9 bei Halbzeit hatten die Thurgauerinnen ihre Pflicht zumindest erfüllt.

Noch Luft nach oben
Der Start in die zweite Halbzeit gelang dem HSCK nicht. Brühl traf dreimal in Serie. Erst ein Abschluss aus dem Rückraum von Katharina Winger beendete die über siebenminütige Torflaute. Weil aber Petra Skoricova nur 45 Sekunden zum 17:12 nachdoppeln konnte, war der Widerstand der jungen St. Gallerinnen dann aber doch schon früh gebrochen. Bereits eine Viertelstunde vor Schluss und dem fünften Kreuzlinger Treffer in Serie zum 20:12 zweifelte niemand mehr am Ausgang der Partie.

HSCK-Trainerin Ertl Hug nützte in der Folge die Gelegenheit, um möglichst alle Spielerinnen einzusetzen. Nach 60 Minuten meinte sie zum 31:20-Erfolg und Auftritt ihrer Mannschaft: «Wir haben unsere Pflicht erfüllt und zwei wichtige Punkte im Kampf um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde geholt. Aber ich sehe leistungsmässig immer noch einiges Steigerungspotenzial. Daran müssen und werden wir in den nächsten Trainings arbeiten.»

HSC Kreuzlingen – LC Brühl St. Gallen II 31:20 (15:9)
SH Egelsee. – 100 Zuschauer. – Sr. Bartholet/Spielmann.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen, 2-mal 2 Minuten gegen St. Gallen.
Kreuzlingen: Hajduk (1.-45./5 Paraden/1 Penalty), Stein (45.-60./4 Paraden); Singer-Duhanaj (3), Skoricova (8), Klein (1), Weidmann (4), Winger (3), Rothacker, Espinosa (2), Neacsu (2), Sivka (8/2), Eblen, Fix, Plüss. – Trainerin: Kristina Ertl Hug.
St. Gallen: Giger (1.-30./6 Parade/1 Penalty), Fässler (31.-60./3 Paraden); Steiner (4), Bürgi (1), Stacher (4), Gambino (3), Kaiser (1), Hjaij (2), Inauen, Schmid (5/2). – Trainerin: Vroni Keller.
Penaltystatistik: Kreuzlingen 2/3, St. Gallen 2/3.
Bemerkungen: 20./10:6 Hajduk hält Penalty von Stacher; 42./17:12 Giger hält Penalty von Sivka. – Kreuzlingen ohne Behrendt, Pap (beide überzählig) und Scherrer (verletzt).

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