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Tuberkulose an Schule

Konstanz – An der Konstanzer Geschwister-Scholl-Schule ist ein Schulkind an Tuberkulose erkrankt. Anfang nächster Woche führt das Gesundheitsamt deswegen Untersuchungen durch. Auch Schülerinnen und Schüler aus Kreuzlingen gehen hier zur Schule.

Symbolbild. (Bild: Archiv)

Tuberkulose ist eine bakterielle Erkrankung und wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Im Vergleich zu einer Grippe ist die Ansteckungsgefahr gering, schrieb das Konstanzer Landratsamt vergangene Woche. Es müsse beispielsweise langer, gemeinsamer Aufenthalt in einem Raum stattfinden.

Typisch für eine Tuberkulose-Ansteckung sind hartnäckiger Husten, Fieber, Nachtschweiss und Gewichtsverlust.

Wie die Konstanzer Schulleitung mitteilte, werden am 21. und 22. Januar Untersuchungen an der Schule durchgeführt. Schüler und Lehrer, die in direktem Kontakt standen, können sich jetzt entweder einer Blutentnahme oder einem Hauttest unterziehen und nach acht Wochen noch einmal. Die Lehrpersonen der Geschwister-Scholl-Schule unterrichten auch Schüler aus Kreuzlingen. Im Kreis der direkt Betroffenen sei aber nur eine Person aus der Schweiz, so Rektor Thomas Adam.

Er versichert, dass kein Grund zur Panik besteht und dass der Schulbesuch weiterhin verpflichtend und ungefährlich ist. Für eine schulweite Untersuchung bestehe keine medizinische Notwendigkeit.

Dem betroffene Schulkind geht es mittlerweile den Umständen entsprechend gut. Es werde voraussichtlich bald aus dem Krankenhaus entlassen und dann zuhause weiter isoliert behandelt.

Insgesamt dauert eine Tuberkulose-Therapie mindestens sechs Monate.

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