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Nein zur Umweltsünde Kunstrasenplatz

Leserbrief – Klemenz Somm aus Kreuzlingen spricht sich aus verschiedenen Gründen gegen das geplante Kunstrasenprojekt aus.

(Bild: pixelio)

Am 10. Februar stimmen wir Kreuzlinger Stimmbürger über den Bau eines Kunstrasenplatzes im Döbeli ab. Satte 2,85 Millionen würde uns dieser 7500 quadratmeter grosse erdölbasierte Kunststoffteppich kosten und alle 12 – 15 Jahre hätten wir künftig 35 Tonnen Kunststoff in der Kehrichtverbrennungsanlage zu entsorgen. Nebst der grossen Umweltbelastung würde dies auch noch wiederkehrende Kosten für Entsorgung und Ersatzbeschaffungen von über 330‘000 Franken auslösen – Kosten die in der Abstimmungsbotschaft nicht erwähnt sind.

Gut, dass sich 30 global tätige Konzerne aus der Chemie-, Kunststoff- und Konsumgüterbranche entschieden haben, den Plastikabfall zu reduzieren und sich dieses Vorhaben bis 2024 1,5 Milliarden Dollar kosten lassen. Schlecht, wenn wir Kreuzlinger die Zeichen der Zeit nicht erkennen und mit viel Steuergeld diese Bemühungen torpedieren. Gut, dass es heute Naturrasenplätze gibt, die fast ganzjährig bespielbar sind, weniger kosten und viel umweltverträglicher sind.

Ein Nein zum Kunstrasen am 10. Februar macht den Weg frei für einen wunderschönen Naturrasenplatz, den ich dem AS Calcio von Herzen gönnen werde.

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