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Es braucht Alternativen

Leserbrief – Zum Artikel «Umweltsünde Kunstrasen» – Georg Klevenz aus Kreuzlingen zeigt Gründ auf, das Kunstrasenprojekt im Gebiet Döbeli zu unterstützen

{Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Gras- Fußballplätze sind nur etwas fürs Sommerhalbjahr. Schnee und insbesondere Nässe verhindern schnell eine Nutzung. Für ein planbares ganzjähriges Training braucht es deshalb Alternativen.

Die zur Abstimmung stehenden Pläne ergänzen die beiden am Döbeli vorhandenen Grasplätze mit einem Kunstrasenplatz optimal. Bei nassen Bedingungen kann für alle Trainingsformen, die den Platz stark belasten, der Kunstrasen benutzt werden. Ein Grasplatz wäre keine Alternative, allenfalls eine Halle. Doch Fußballer sind robust, die trainieren auch im Winter draußen, wenn es die Unterlage zulässt. Die Halle bleibt frei für andere Vereine. Und seit 2011 kennt Kreuzlingen alle Vor- und Nachteile des vergleichbaren Kunstrasenplatzes im Klein Venedig. Diese Erfahrung erlaubt ein sehr gutes Projekt der Stadt Kreuzlingen, dass unsere uneingeschränkte Zustimmung verdient.

Deshalb am 10. Februar ein klares «Ja» zum Kunstrasenplatz im Gebiet Döbeli.

 

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One thought on “Es braucht Alternativen

  1. Bruno Neidhart

    Es ist zwar nicht ganz so, wie Georg Klevenz schreibt, dass Naturrasenplätze „nur etwas fürs Sommerhalbjahr“ seien. Je nach Witterung kann auch in den „restlichen sechs Monaten“, wenn auch prinzipiell eingschränkt, auf Naturrasen gespielt werden. Bei ungünstiger Witterung jedoch ist ein Training oder ein Spiel bei noch so guter Platzpflege rasch fraglich. Ein trotzdem bespielter Platz wird stark strapaziert. Dann ist mit einer langen Rasen-Regenarationzeit zu rechnen. In einer solchen Situation sind Kunstrasenplätze Gold wert. Das erfahren besonders diejenigen Clubs, welche einen breiten Mannschaftbestand von jung bis alt aufweisen (was auf beide Kreuzlinger Clubs erfreulicherweise zutrifft).

    Die „Erste Mannschaft“ als Vorzeigeteam eines Clubs profitiert dann besonders, wenn auf einem homologierten Kunstrasenplatz leistungsfördernde Trainingseinheiten, wichtige Vorbereitungs- oder Meisterschaftsspiele trotz ungünstiger Witterung durchgeführt werden können.

    Wenn Georg Klevenz noch schreibt, Fussballer seinen „robust“, sie würden auch „im Winter draussen trainieren“, bezieht sich das aus eigener Erfahrung sogar bis hinunter zu den jüngsten Balltretern. Stehe ich ziemlich eingefroren mit einer Thermosflasche Früchtetee am Kunstrasenfeld, rennen meine Enkel, winterlich ausgerüstet, munter dem Ball nach, dass es nur so dampft. Robust eben.

    Auch die rührige AS Calcio im Döbeli wird ein ganzjährig bespielbarer Platz sehr zu schätzen wissen. Dies steht ausser Frage.

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