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Vom Hauskauf bis zur Kunst

Kreuzlingen - Nebst den üblichen Immobilien Themen setzt die Immozionale Thurgau dieses Jahr auch auf Sicherheit und Kunst. Die Kantonspolizei Thurgau deckt Mythen auf und ein Kreuzlinger Künstler präsentiert seine Werke in der Sonderschau. So möchte die Messeleiterin Renate Giger eine Messe für ein breites Publikum bieten.

(V.l.n.r.) Die Mitwirkenden der Immozionale: Werner Meister vom Hauseigentümerverband Thurgau, Hans-Jörg Schoop von der Thurgauer Kantonalbank, Messeleiterin Renate Giger, Daniel Meili von der Kantonspolizei Thurgau, Urs Kramer vom Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft. (Bild: av)

Die Immozionale Thurgau sei zu einer begehrten Plattform für Wirtschaft und Politik geworden, so die Messeleiterin Renate Giger an der Medienkonferenz vom 11. Februar. Nicht nur dies, auch das Erscheinungsbild auf den Plakaten der Immobilien- und Baumesse vom 22. bis 24. Februar wurde frischer und moderner gestaltet. Das Häuschen mit den vier Bereichen ist verschwunden, jetzt ziert in Grossbuchstaben der Schriftzug Immozionale Thurgau die Plakatwände.

Letztes Jahr wurde die Messe zum ersten Mal über zweieinhalb Tage durchgeführt, wobei die meisten der circa 2200 Besucher die Messe am Sonntag besuchten. Für die Aussteller bedeutete dies jedoch einen Mehraufwand, der sich für sie nicht merklich lohnte. Denn für sie war der Samstag der erfolgreichste Messetag. Gemäss Giger präsentieren sich trotzdem wieder 86 Prozent derselben Aussteller wie letztes Jahr. Bei den Ausstellern ist es Giger wichtig, dass sie die Besucher nicht bedrängen. Dies merke sie bereits im Tonfall bei der Anfrage während des Telefonates. Neben dem wird auch darauf geachtet, dass Firmen aus dem Kanton Thurgau stammen. Liest man sich die Ausstellerliste durch, sieht man, dass die Aussteller hauptsächlich aus der Region stammen, die meisten aus Kreuzlingen. Melden sich zwei mit derselben Tätigkeit, würde der aus er Region bevorzugt, so die Messeleiterin.

Einbruch – Mythen und Fakten

Dieses Jahr widmet sich die Immozionale Thurgau dem Spezialthema «Einbruch – Mythen und Fakten» der Kantonspolizei Thurgau (Kapo TG). Daniel Meili aus dem Fachbereich Prävention der Kapo TG zeigt, dass die Situation der Einbrüche und Diebstähle seit 1988 zurückging. 1988 waren noch 1847 und im Jahr nur noch 579 Einbrüche zu verzeichnen. Von diesen Zahlen sind jedoch die vielen Einbruchsversuche ausgeschlossen. Dies zeige, dass einbruchsichere Türen und Fenster doch hilfreich sein können, so Meili. Zudem sei eine aufmerksame Nachbarschaft, welche sich bei einem Verdacht auf die Telefonnummer 117 melden soll, bei der Bekämpfung von Einbrüchen hilfreich. Ausserdem wird es an allen Messetagen stündlich Fachreferate zu unterschiedlichsten Themen geben, wie: «Pensionierung – worauf Sie achten sollten», «Wohneigentum oder Miete» oder «Brennpunkt Stockwerkeigentum – Bewirtschaftung und Funktionäre».

Dieses Jahr findet sich auch Platz für geometrische Kunst. In der Sonderschau «Geometrische Reliefbilder», werden die Werke des Kreuzlinger Künstlers und ehemaliger Sekundarlehrers Edwin Steuble ausgestellt. Seit einigen Jahren setzt sich Steuble mit dem Thema der geometrisch-ungegenständlichen Kunst auseinander. Seine Bilder bestehen in der Regel aus vielen gleichartigen geometrischen Figuren, die Materialien hat er teilweise aus dem Baumarkt.

Gefragt sind die Besucher

Um die Messe für die Besucher attraktiv zu halten, machten die Organisatoren eine Besucherumfrage. Diese zeigte, dass der Bereich «Immobilen kaufen» das grösste Interesse der Besucher weckt und dass 62 Prozent aus Kreuzlingen stammen, mit grossem Abstand folgt Frauenfeld mit zehn Prozent. Der Altersdurchschnitt der Besucher sei zwischen 40 und 60 Jahren. Dies erklärt sich Giger damit, dass dies das Alter sei, indem man sich Immobilien, leisten könne oder Immobilien zum Verkauf anzubieten hätte.

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