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Keine zwingende Niederlage beim Topfavoriten in Zürich

Die Frauen des HSC Kreuzlingen sind mit einer 27:33-Auswärtsniederlage bei Favorit GC Amicitia Zürich in die Auf-/Abstiegsrunde SPL1/SPL2 (NLA/NLB) gestartet.

Petra Skoricova (Bild) übernahm zusammen mit Topscorerin Katja Sivka offensiv die meiste Verantwortung.(Bild: Gaccioli)

Der zweite Sieg im zweiten Spiel für GC Amicitia Zürich ging in Ordnung. Die Zürcherinnen, welche die SPL1-Hauptrunde auf dem starken 5. Rang abgeschlossen hatten, begingen weniger Fehler als die Herausforderinnen vom Bodensee. HSCK-Cheftrainerin Kristina Ertl Hug durfte mit dem Auftritt ihrer Mannschaft deshalb nur teilweise zufrieden sein. Geärgert haben dürfte sie die Phase rund zehn Minuten vor dem Ende, als ihr Team beim Stand von 27:25 für Zürich während 90 Sekunden in doppelter Überzahl agieren konnte, aber kein Tor zustande brachte. Beim Pfostenschuss von Neacsu war allerdings auch Pech dabei. Mit drei Treffern in Serie entschied GC Amicitia kurz darauf die Partie zu seinen Gunsten. Acht torlose Minuten drängte den HSCK auf die Verliererstrasse ab. Bei den siegreichen Einheimischen überragte die Mazedonierin Simona Grozdanovska mit 14 und die rumänische Kreisläuferin Roxana-Diana Girjan mit fünf Treffern, wobei Letztere auch zahlreiche Penalties herausholte. Bei Kreuzlingen trafen Petra Skoricova und Katja Sivka jeweils neunmal, wozu sie allerdings 15 bzw. 17 Versuche benötigten. Im Tor zeigte Adriane Hajduk ihre bis dato beste Saisonleistung und trug massgeblich dazu bei, dass der HSCK bis tief in die zweite Halbzeit hinein auf einen Punktgewinn in der Saalsporthalle hoffen durfte.

Zwei wegweisende Heimspiele
Auch wenn man vom HSCK beim Topfavoriten in der Auf-/Abstiegsrunde nicht zwingend einen Punktgewinn erwartet hatte, darf doch festgehalten werden, dass selbst GC Amicitia nicht ausser Reichweite liegt. Nun folgen allerdings zwei Partien, in denen der HSCK punkten sollte, will er nicht schon frühzeitig in Schieflage geraten. Gegen BSV Stans am nächsten Sonntag um 18 Uhr in der heimischen Egelseehalle sind gleichermassen Punkte gefordert, wie am darauffolgenden Donnerstag um 19.30 Uhr wieder zuhause gegen die HSG Leimental. Beide sind mit zwei Niederlagen in die Auf-/Abstiegsrunde gestartet.

GC Amicitia Zürich – HSC Kreuzlingen 33:27 (18:15)
Saalsporthalle. – 102 Zuschauer. – Sr. Hardegger/Hardegger.
Strafen: je 3-mal 2 Minuten.
Zürich: Ligue (1.-60./19 Paraden), Leuenberger (nicht eingesetzt); Bopp (2), A. Veit (3), Dormann (1), J. Veit (1), Kaupp (1), Laszlo (1), Cibula (3), Decurtins (2), Beck, Grozdanovska (14/7), Litscher, Cirjan (5).
Kreuzlingen: Hajduk (1.-41./7 Paraden), Zuzankova (41.-60./0); Singer-Duhanaj (1), Behrendt, Skoricova (9/2), Klein (1), Weidmann (3), Winger (3), Rothacker, Espinosa, Neacsu (1), Sivka (9), Fix, Plüss.
Penaltystatistik: Zürich 7/9, Kreuzlingen 2/2.
Bemerkungen: Zürich ohne Kasuya (verletzt); Kreuzlingen ohne Stein (verletzt) und Scherrer (überzählig).

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