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Wohnungsbrand in der Niederburg

Konstanz – Heute morgen brannte es in einer Wohnung in der Rheingasse der Konstanzer Niederburg. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf andere Gebäude der Altstadt übergriffen. Das nun unbewohnbare Gebäude musste evakuiert werden.

Das Haus ist nach dem Brand unbewohnbar. (Bilder: Romer/Feierwehr KN)

Um 7 Uhr morgens kam über Notruf die Meldung zur Zentrale der Feuerwehr, dass es in der Rheingasse in der Niederburg in einer Wohnung brennt. Die anrückenden Kräfte stellten bereits auf der Anfahrt von der Rheinbrücke aus eine starke Rauchentwicklung fest. Aufgrund dieser Feststellung löste der Einsatzleiter sofort die zweite Alarmstufe aus. Vor Ort eingetroffen wurden bereits mehrere Personen vor dem Haus angetroffen. Die Erkundung ergab einen Brand im ersten Obergeschoss. Die Flammen schlugen im hinteren Teil des Gebäudes bereits aus der Wohnung und drohten auf das nächste Geschoss überzugreifen.

Das Löschen in den engen Altstadt-Gassen war eine Herausforderung.

Ein Löschangriff wurde über die Rheingasse ins Gebäude vorgetragen. Über eine Feuergasse wurden ein zweiter Löschangriff und eine Riegelstellung zum Hinterhaus erstellt. Insgesamt konnten 15 Personen unverletzt das Gebäude verlassen. Vom Sanitätsdienst wurden sechs Personen, darunter zwei Kleinkinder, vorsorglich ins Krankenhaus Konstanz zur Beobachtung verbracht. Da noch unklar war, ob sich noch weitere Personen im Gebäude befunden haben, wurden sämtliche Wohnungstüren geöffnet.

Durch die enge Altstadtbebauung und in den verwinkelten Gassen war die Gefahr einer Brandausbreitung sehr gross. Die Ortskenntnis der in diesem Bereich bestehenden Feuergassen und dass die Feuerwehr sofort mit starken Kräften vor Ort sein konnte, verhinderte schlimmeres. Das Feuer konnte innerhalb von 45 Minuten gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis 10 Uhr an.

Der Notruf kam um 7 Uhr morgens.

Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar und die Bewohner werden durch die Stadt Konstanz anderweitig untergebracht.

Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Sicherung der Feuerwehr und der Versorgung der Hausbewohner war der Sanitätsdienst mit 14 Einsatzkräften vor Ort.

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