/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Wahlen und Charta für Lohngleichheit

Leserbrief – Monika Bäriswyl aus Kreuzlingen will Männer und Frauen gewählt sehen, die sich im Gemeinderat offen und ehrlich für Gleichstellungsanliegen von Frauen und Männer einsetzten.

(Bild: archiv)

Am 15. November 2018 wurde im Gemeinderat über das Postulat zur Charta für Lohngleichheit abgestimmt.

Seit 1996 gibt es das Gleichstellungsgesetz, gebracht hat es sehr wenig. Wenn eine Frau 300 Franken weniger pro Monat verdient, hat sie seit 1996 bis 2019 rund 82’000 Franken weniger verdient als ein Mann für die gleiche Arbeit. 300 Franken sind weniger als der Durchschnitt den Frauen weniger verdienen.

Wie lange soll es noch gehen bis sich etwas ändert? Wann sollen unsere Töchter und Enkelinnen für gleiche Arbeit gleich entlohnt werden? Machen wir an den Wahlen ernst und wählen Frauen und Männer, die sich im Gemeinderat offen und ehrlich für Gleichstellungsanliegen von Frauen und Männer einsetzten.

Die Abstimmung fand mit Namensnennung statt. Hier aus dem Protokoll zur Abstimmung zur Unterzeichnung der Charte für Lohngleichheit:

Ja
GR Brüllmann: GR Dogru: GR Färber: GR Hebeisen: GR F. Herzog: GR R. Herzog: GR Huber: GR Kuntzemüller: GR Lioi: GR Moos: GR E. Müller: GR Raschle: GR Rink: GR Wipf: GR Wolfender: GR Zülle:

Nein
GR Brändli: GR Donati: GR Flammer: GR Freienmuth: GR Hartmann: GR I. Herzog: GR Lauber: GR Hummel: GR Jäggi: GR Knöpfli: GR Kramer: GR Leuch: GR Rüedi: GR Salzmann: GR Sanfilippo: GR Portmann: GR Schläpfer: GR Troll: GR D. Müller: GR Ricklin: Nein, und zwar, weil wir es jetzt so machen. Ich hätte sonst mit Ja gestimmt

Enthaltungen
GR Forster: GR Dufner:

Abstimmung: Das Postulat «Lohngleichheit für die Stadt Kreuzlingen» wird mit 16 Ja-Stimmen gegen 20 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen abgelehnt.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.