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Erdrutschsieg für die Freie Liste

Kreuzlingen – Die Freie Liste gewinnt vier Sitze im Gemeinderat hinzu und belegt nun insgesamt acht Sitze im Stadtparlament. SP und SVP bleiben gleich, FDP, CVP und EVP verlieren je einen Sitz.

Die Freie Liste ist grosse Gewinnerin der Gemeinderatswahlen. Die Freude bei (v.l.) Anna Rink, Xaver Dahinden, Jost Rüegg, Guido Leutenegger, Veronika Färber, Urs Wolfender, Daniel Moos und Beni Merk ist gross. (Bild: Stefan Böker)

«Das ist ein Erdrutschsieg», sagte ein freudestrahlender Daniel Moos nach der Verkündigung der Wahlergebnisse im Rathaus heute Nachmittag. Mit einem solchen Erfolg hatte wohl keiner gerechnet, und auch bei den Mitgliedern der Freien Liste dauerte es einige Minuten, bis die Verblüffung dem Jubel wich.

Neu hat die Freie Liste acht Sitze im Kreuzlinger Gemeinderat. Neu mit dabei sind Guido Leutenegger (1290 Stimmen), Jost Rüeggg (951 Stimmen), Beni Merk (949 Stimmen) und Xaver Dahinden (935 Stimmen).

Die SP bleibt stärkste Kraft und hat weiterhin zehn Sitze. Neues Gesicht im Parlament ist Kathrin Wittgen. Sie bekam auf Anhieb 1135 Stimmen.

Die meisten Stimmen konnte Andreas Hebeisen hinter sich vereinen: 1494.

Auch die SVP verlor keinen Sitz und kommt weiterhin auf acht. Hier ist die Besetzung unverändert wie in der vergangenen Legislaturperiode. Stimmenkönig der SVP ist Fabian Neuweiler mit 1180 Stimmen.

Verlierer dieser Wahl sind die Mitte-Parteien: CVP, EVP und FDP verlieren je einen Sitz.

Stadtpräsident Thomas Niederberger verkündet die Ergebnisse. (Bild: Stefan Böker)

Bei der FDP wird man künftig Vincenza Freienmuth vermissen. Sie erhielt lediglich 893 Stimmen.  Dafür hat man durch Fabrizio Ribezzi Zuwachs bekommen (1030 Stimmen). Auch Andre Troll von der EVP schaffte es mit 583 Stimmen nicht. Bei der CVP musste Franz Flammer seinen Hut nehmen. Für ihn sitzt neu Thomas Pleuler im Rat (724 Stimmen).

Gemeinderats-Urgestein Christian Forster wird man an künftigen Sitzungen nicht mehr sehen: Seine Ein-Mann Partei Rägäbogä bekam lediglich 677 Stimmen und damit nicht genug für einen Einzug in den Rat.

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