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EU-Waffenrecht

Leserbrief – Hans Meyer aus Kreuzlingen, stimmt mit Überzeugung Nein zum EU-Diktat.

(Bild: pixelio)

Liebe Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Dass wir uns mit dem EU-Waffenrecht überhaupt beschäftigen müssen ist eine Frechheit der EU. Zum Glück gehören wir nicht dazu. Deshalb kann es der EU doch egal sein wie wir unser Schweizer- Waffenrecht handhaben. So wie die jetzige Abstimmungsvorlage aussieht, könnten bei Annahme die Schützen noch weiter schiessen, aber nur mit grossen und teuren Auflagen und Schikanen. Leider wäre dies aber nur der Anfang vom Ende. Das sagte ich schon bei der Schengen Abstimmung. Später werden weitere Verschärfungen folgen bis alle ohne Nachweis für den Gebrauch ihre Waffen abgeben müssten. Auch die Dienstpflichtigen werden vermutlich ihre Waffen nicht mehr zu Hause aufbewahren können. Schon heute wird den Soldaten die Taschenmunition nicht mehr mit nach Hause gegeben. Das sieht schlecht aus für die Zukunft der Schiessvereine und auch für eine gute Einstellung zur Armee und Landesverteidigung. Wie sollen sich die Soldaten bei einer Mobilmachung noch vor Angriffen schützen können? Ich weiss, es gibt in der Schweiz viele Leute und auch Redaktoren vieler Zeitungen und anderer Medien die froh wären, wenn es weder Armee noch Schützenvereine gäbe. Bei uns sind ja alle Menschen friedlich und lieb und Krieg oder Terror gibt es sowieso nie mehr, so denken sie. Bis plötzlich alles anders ist. Dann leiden aber alle. Auch die Lieben und Netten. Also, überlegt es euch gut was ihr abstimmt. Lassen wir uns nicht entwaffnen. Ich jedenfalls stimme mit Überzeugung Nein zu diesem EU-Diktat. Der Schengen Vertrag wird bei einem Nein kaum gekündigt. Und sonst könnten wir unsere Grenzen auch selber überwachen und verteidigen.

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One thought on “EU-Waffenrecht

  1. schiesser

    Ja, ich weiss: die Schweiz ist immer anders als alle anderen. Trotzdem: Wie kämpfen sich denn die Mitglieder anderer Armeen bei einer Mobilmachung durch? Die hatten ja noch nie ein Sturmgewehr daheim im Schrank. Kommen die dann nie an – oder ist das mit dem „Durchkämpfen“ bei einer Mobilmachung eben doch nur Folklore? Mobilmachungen erfolgen nicht erst, wenn der Feind schon im Land steht, sondern deutlich früher. Da reicht es dann, zum Einsatzort zu fahren und dort die Waffe entgegen zu nehmen. Denn wäre es so, dass die Mobilmachung erst erfolgt, wenn der Feind schon da ist, nützte das Gewehr auf dem Estrich auch nichts mehr. Die meisten Menschen arbeiten heutzutage nicht mehr zu Hause und noch nicht einmal in der Wohngemeinde. Sie müssten also erst z.B. von Zürich nach Kreuzlingen nach Hause fahren – und das durch die bereits anwesende feindliche Armee hindurch – dort das Gewehr holen und sich mit diesem dann erneut durch die feindlichen Reihen zum Einsatzort, z.B. Frauenfeld, durch schiessen. Oder doch eher „durch hauen“, denn Munition hätten sie ja nur, wenn sie sich zuvor auch noch erst zum Schützenverein durchgekämpft hätten, um dort Munition zu fassen. Der bereits anwesende Feind müsste also nur vor dem Schützenhaus warten und könnte die Wehrmänner und -frauen dort bequem entwaffnen. Ehrlich: Das mit dem Gewehr zu Hause, um sich im Ernstfall zum Einsatzort durch zu kämpfen ist ein Mythos. Schon heute lässt die Mehrheit der Wehrpflichtigen zwischen den Diensten seine Waffe im Zeughaus und nach Dienstende erwerben nur noch 11% der ehemaligen Wehrmänner und -frauen ihre Dienstwaffe, um sie behalten zu können.

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