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Die glp Thurgau nominiert ihre Nationalrats- und Ständeratskandidaten

Thurgau – Der Spitzenkandidat der Grünliberalen Partei Kanton Thurgau für die nationalen Parlamentswahlen vom 20. Oktober heisst Ueli Fisch.

Die sechs nominierten Kandidierenden auf der Hauptliste der Grünliberalen Thurgau für die Nationalratswahlen 2019: v.l.n.r.: Reto Ammann, Christina Pagnoncini, Thomas Böhni, Ueli Fisch (auch Ständeratskandidat), Klemenz Somm und Irina Meyer. (Bild: Andreas Schelling)

Der Spitzenkandidat der Grünliberalen Partei Kanton Thurgau für die nationalen Parlamentswahlen vom 20. Oktober heisst Ueli Fisch. Der Textilunternehmer aus Ottoberg und Fraktionspräsident im Grossen Rat kandidiert sowohl für den Stände- als auch für den Nationalrat. Er wurde gestern Mittwoch von der Mitgliederversammlung der glp in Aadorf zusammen mit weiteren fünf Kandidierenden nominiert. Ferner figurieren auf der Hauptliste der glp der Kreuzlinger Bildungsunternehmer und Kantonsrat Reto Ammann, der Frauenfelder Unternehmer und Ex-Nationalrat Thomas Böhni, die junge Architektin und Frauenfelder Gemeinderätin Irina Meyer, die Güttinger Gemeindeschreiberin und Kantonsrätin Christina Pagnoncini und der Kreuzlinger Nahrungsmittelunternehmer und Ex-Grossrat Klemenz Somm. Die glp wird mit zwei weiteren Listen zu den Wahlen antreten, deren Zusammensetzungen noch nicht abschliessend feststehen; eine davon wird von den Jungen Grünliberalen (jglp) gestellt.

Das Wahlkampfmotto der glp Thurgau lautet «Zurück nach Bern». Die Chancen der glp, ihren an den Wahlen 2015 verlorenen Nationalratssitz zurück zu erobern sind intakt. Eine Voraussetzung dafür ist eine günstige Listenverbindung, wofür die Verhandlungen mit anderen Parteien noch laufen.

Die glp Thurgau fasste an ihrer Mitgliederversammlung auch die Parolen für die kommenden Abstimmungen vom 19. Mai. Wie zu erwarten war, beschloss die Versammlung einstimmig die Ja-Parole zur von Ueli Fisch lancierte kantonale Volksinitiative «Offenheit statt Geheimhaltung – für transparente Behörden im Thurgau». Zu lebhaften Diskussionen führte die nationale Vorlage STAF, Steuerreform und AHV-Finanzierung. Schliesslich folgte die Versammlung der Vorgabe der nationalen Delegierten und beschloss mit acht Ja, 26 Nein und einer Enthaltung deutlich die Nein-Parole. Als dritte Parole wurde ein einstimmiges Ja zur Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie beschlossen.

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